Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Freizeit

Volles Haus auf dem Vereinsgelände am Ostufer, der WSU konnte bei herrlichstem Wetter zu seinem 50. Geburtstag zahlreiche Mitglieder aber auch sonstige Gäste aus Sport, Politik usw. willkommen heissen. Nach den Begrüssungsreden und Ehrungen der langjährigen Mitglieder (50 Jahre), wurde kräftig gefeiert. Zu Beginn heizte die Emder Gruppe “Absurdo" (Samba Ostfriesland) kräftig mit Trommeln, Bongos, Congas und sonstigen Perscussiongeräten den Gästen kräftig ein. Auch für das kulinarische Wohl wurde gesorgt: Neben Fleisch- und Fischspezialitäten gab es Kaffee, Kuchen sowie Getränke vieler Art. Für die Kinder wurde ein Eiswagen bestellt, alkoholfrei Cocktails gemixt und es war eine Hüpfburg sowie ein Segelsimulator aufgebaut. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dann die bekannte Emder Oldie-Band “Backstage”, die bis in die frühen Abendstunden hinein den Gästen “Oldies vom Feinsten” präsentierte, wobei auch das Tanzbein recht fleissig geschwungen wurde. Sehr gelungen und gelobt wurde auch die in viel Kleinarbeit entstandene Chronik mit vielen Texten und Fotos aus 50 Jahren Vereinsgeschichte. An dieser Stelle gaaaanz lieben Dank an die Organisatoren und zahlreichen Helfer|innen, die zum Gelingen dieses Fests beigetragen haben.

Hier seht Ihr jetzt ein kleines Video, dass uns von Tobias Bruns zugespielt wurde. Es zeigt einen kleinen Überblick über das Fest. Einen gaaaanz herzlichen Dank an Tobias Bruns!

Übrigens: Wer sich für Schiffe und Fotografie interesseirt, sollte bitte unbedingt die facebook- und die dort verlinkten Webseiten von Tobias Bruns besuchen - es lohnt sich! Den Link zu seiner fb-Seite findet Ihr im Kommentar und auch hier. https://www.facebook.com/tobias.bruns.165?ref=br_rs

Video von Tobias Bruns

Bilder

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Erholung pur bietet das Uphuser Meer vor den Toren der Stadt Emden. Heute stehen knapp 160 Wochenendhäuser am Nord- und Ostufer sowie am Neuen Tief, das das Binnenmeer mit dem Fehntjer Tief verbindet. Die Besitzer kommen fast ausschließlich aus Emden und Umgebung. Bilder: Ortgies (2), Bruns, privat

Von Heiko Müller

Das Uphuser Meer ist ein Kleinod vor den Toren der Stadt Emden. Der dort ansässige Freizeit- und Wassersportverein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Ein Anlieger erinnert sich an die Zeit der Pioniere am See – und an einen langen Kampf.

Emden - Das grüne Schilf neigt sich im lauen Wind, das Teichhuhn füttert seine Jungen und auf dem Wasser kreuzt eine Segeljolle mit weißen Segeln. Es ist die pure Idylle am Uphuser Meer an diesem frühsommerlichen Tag. Erich und Ina Harms sitzen auf ihrem Bootssteg und lassen die Füße im Wasser baumeln. „Es ist Urlaub vor der Haustür“, sagt der 70-Jährige. Er hat fast sein ganzes Leben an dem Binnensee vor den Toren der Stadt Emden verbracht. Das Uphuser Meer hat ihn und seine Familie geprägt. Erich Harms ist „Meerfahrer“ durch und durch.

Erich und Ina Harms genießen jede Minute, die sie an ihrem geliebten Uphuser Meer verbringen können. Zwischen März und September leben sie nur dort.
Erich und Ina Harms genießen jede Minute, die sie an ihrem geliebten Uphuser Meer verbringen können. Zwischen März und September leben sie nur dort.

„Meerfahrer“ nannte der Volksmund früher die Leute, die im Sommer jede Minute ihrer Freizeit an den ostfriesischen Binnenmeeren verbrachten und deren Ufer quasi urbar machten. Sie lebten in den ersten Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Buden, die sie aus einfachsten Materialien selbst zusammengezimmert hatten – ohne Strom und fließendes Wasser. Heute gibt es nur noch wenige von diesen sogenannten Meerbuden. Größtenteils wurden sie durch komfortable Wochenendhäuser ersetzt, in denen es sich ganzjährig leben lässt.

Das einfache Leben war nicht jedermanns Sache

Ein Bild aus der Pionierzeit: Damals half jeder jedem beim Bau der Meerbuden aus einfachsten Materialien.
Ein Bild aus der Pionierzeit: Damals half jeder jedem beim Bau der Meerbuden aus einfachsten Materialien.

Erich Harms hat die Pionierzeit miterlebt. Als 14-Jähriger war er 1956 das erste Mal mit dem Paddelboot von Emden ans Uphuser Meer gefahren. Er und seine Freunde schlugen ihre Zelte auf einer Wiese am Ostufer auf. Und sie kamen immer wieder: „Das war für uns das absolute Highlight“. Urlaubsreisen hätten sich damals nur wenige leisten können, so Harms. Seine Mutter pachtete später von einem Landwirt für 50 Deutsche Mark jährlich ein kleines Fleckchen, auf dem sich der Sohn fest ansiedelte. „Am Anfang verlegten wir alte Bahnschwellen als Boden für das Zelt“, erinnert sich Harms. Später wurde eine „richtige“ Meerbude daraus.

Die Meerbude von Erich und Ina Harms hat sich im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert. Nur kleinere Anbauten kamen hinzu.
Die Meerbude von Erich und Ina Harms hat sich im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert. Nur kleinere Anbauten kamen hinzu.

Das einfache Leben mit Wasser aus der Regentonne, Licht aus Petroleumlampen und unbefestigten Wegen ließ die Meerfahrer zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammenwachsen, deren Zusammenhalt schon legendär ist. Dieses Leben war aber nicht jedermanns Sache. „Viele haben damals auf uns herabgeschaut“, sagt Ina Harms, die ihren Mann 1965 kennenlernte und gleich die Leidenschaft für das Uphuser Meer mit ihm teilte.

Das Jubiläum wird am 9. Juni gefeiert

Aus der Ostfriesen Zeitung vom 31.05.2018

Veranstaltung Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) entstand vor 50 Jahren

Von Martin Alberts aus der Ostfriesen-Zeitung vom 11.06.2018
Am Sonnabend gab es einen Frühschoppen auf dem Gelände am Ostufer. Auch Gründungsmitglieder wurden geehrt. Deren Namen herauszufinden, war jedoch nicht einfach.

Emden - Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) hat am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Viele der Wochenendhausbesitzer, aber auch Freunde und Unterstützer kamen auf das Vereinsgelände am Binnenmeer. Gefeiert wurde unter freiem Himmel mit Musik, Fischbrötchen und kalten Getränken – ganz typisch für den Verein, wie der Vorsitzende Thomas Waldeck in seiner Begrüßungsrede sagte: „Der WSU war wohl der einzige Verein in Emden, der damals die Geselligkeit so in den Mittelpunkt gestellt hat.“

Die Gründung vor 50 Jahren hatte aber auch einen ernsten Hintergrund: Bereits im Jahr 1968 war das Uphuser Meer für viele Emder ein wichtiges Naherholungsgebiet. In ihren Meerbuden verbrachten sie die Wochenenden sowie Ferienzeiten. Doch damals drohte der Idylle direkt vor den Toren der Stadt das Ende: Die kleinen Wochenendhäuser waren größtenteils ohne Genehmigung gebaut worden, weshalb die damalige Bezirksregierung in Aurich sie abreißen lassen wollte.

Doch die Meerbudenbesitzer wehrten sich und trafen sich erstmals am 13. Januar 1968. 57 von ihnen gründeten eine Interessengemeinschaft, aus der später der WSU hervorging. Der Abriss der Meerbuden konnte schließlich nach 15 Jahren abgewendet werden, sodass auch heute noch viele Emder am Uphuser Meer wahlweise ein ruhiges Plätzchen oder einen Ort zum Feiern finden können. „Wir sind den Pionieren zu großem Dank verpflichtet“, sagte Waldeck.

Aus diesem Grund wurden am Sonnabend die noch aktiven Gründungsmitglieder des WSU geehrt. Deren Namen herauszufinden, sei keine leichte Aufgabe gewesen, so der Vorsitzende. Mitglieder seien oftmals spontan rekrutiert worden, etwa wenn man sich mit Booten auf dem Meer begegnet sei. „Damals wurden keine Anmeldeformulare und Datenschutzerklärungen unterschrieben“, sagte Waldeck.

Heute läuft beim WSU alles etwas offizieller – deshalb aber nicht weniger gesellig. Der Verein hat derzeit etwa 330 Mitglieder, darunter 75 Kinder und Jugendliche, und vertritt die Interessen von 158 Wochenendhausbesitzern.

Viele von ihnen waren am Sonnabend am Ostufer des Uphuser Meers. Die kleinen Gäste konnten sich auf einer Hüpfburg austoben und sich an einem Segelsimulator versuchen. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Trommelgruppe Absurdo und die „Haus- und Hofkapelle“ des Vereins, wie Waldeck sie nannte – die Emder Oldieband Backstage.

 

Von Dirk de Vries s 0 49 21 / 89 00-442

Emden. Die Vorbereitungen sind alle abgeschlossen, manch banger Blick der Verantwortlichen geht zum Himmel, doch im Großen und Ganzen sind alle schon gespannt: Am Samstag feiert der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer einen runden Geburtstag.

Der 1. Vorsitzende, Thomas Waldeck, hofft natürlich darauf, dass das Wetter am Samstag mitspielen wird. Die Fest-Organisatoren haben sich zum 50-jährigen Jubiläum einiges einfallen lassen. Und, so betont Waldeck, sind nicht nur Vereinsmitglieder und geladene Gäste willkommen: Alle, die sich dem Verein verbunden fühlen, sollten einen kleinen Abstecher zum Uphuser Meer wagen.

Der WSU hat für musikalische Gäste gesorgt, es gibt in diesem würdigen Rahmen auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Dazu wird ein großes Fass Bier angestochen, Leckeres vom Grill erwartet die Gäste und die Segeljugend zeigt am Boot, was sie so auf dem Meer alles unternehmen. Neben „Absurdo”, die mit ihren Trommelrhythmen unterhalten (10.30 Uhr), sorgt ab 12.15 Uhr die Band „Backstage” mit Klassikern aus 50 Jahren für gute Stimmung. Dazu gibt es vor Ort einen Segelsimulator und für die Kleinen eine Hüpfburg.

Der Verein am Uphuser Meer kann auf bewegte 50 Jahre zurückblicken. Das wird auch ein Programmpunkt bei dem Jubiläumsfrühschoppen sein. Ab 11 Uhr gibt es einen Rückblick auf die vielen interessanten und teilweise schweren Jahre geben. Schließlich war das Uphuser Meer und die Hieve Anfang der 70er-Jahre als Überschlickungsgebiet vorgesehen. Proteste der Meerbudenbesitzer und vieler Freunde haben diese Pläne dann aber schnell wieder verschwinden lassen. Der Erholungswert des Meeres wurde in den Jahren immer mehr anerkannt. Heute ist das Kleinod vor den Toren der Stadt ein gern besuchtes Ausflugsziel, vor allem für viele Bootjefahrer.

Der WSU möchte am Uphuser Meer aber nicht nur seinen sportlichen Aktivitäten nachgehen. Der Erhalt und die Pflege der Flora und Fauna hat sich der Verein auch auf die Fahnen geschrieben. Und die Jugendarbeit, auch in Kooperationen mit Emder Schulen, nimmt mittlerweile einen hohen Stellenwert ein. Diese vielen Mosaiksteine zeigen zusammengesetzt das Bild, das den Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer ausmacht. Genau aus diesem Grund sind am Samstag alle Interessierten zu der Jubiläumsfeier willkommen.
Emder Zeitung vom Freitag, 8. Juni 2018, Seite 18

Nordkorea liegt auch am Uphuser Meer

von Heiko Müller aus der Ostfriesen Zeitung vom 08.06.2018

Am Uphuser Meer bei Emden zeigen Besitzer von Wochenendhäusern schon seit Jahrzehnten Flagge für Nordkorea. Sie haben den besiedelten Uferabschnitt im Norden des Binnenmeers nach dem abgeschotteten asiatischen Land benannt. Warum, weiß heute niemand mehr.

Kurioses Machthaber Kim Jong Un würde bei einem Besuch am Uphuser Meer vermutlich strahlen

Das nördliche Ufer des Binnensees trägt den Namen des abgeschotteten asiatischen Landes. Dort kommt es schon am Sonnabend zu einem „Gipfeltreffen“.

Emden - Wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un davon Wind bekäme, würde er wohl strahlen wie ein Honigkuchenpferd: Am Uphuser Meer in Emden zeigen Wochenendehausbesitzer schon seit Jahrzehnten Flagge für das abgeschottete asiatische Land, das wenige Tage vor dem Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Blickpunkt der Welt steht.

Außenstehenden mag es schon aufgefallen sein: An einigen Fahnenmasten der Wochenendhäuser weht während der Sommersaison fast immer die Flagge Nordkoreas. Allerdings beschränkt sich das auf das Nordufer des Binnenmeers. Dieses Gebiet nennen die „Meerfahrer“ seit jeher Nordkorea, obwohl die Lebensverhältnisse dort viel besser sind als in dem kommunistischen und bettelarmen Staat in Asien. Besucher kommen dort auch ohne Schwierigkeiten hinein und wieder heraus.

Wie der Name für den nördlichen Uferabschnitt des Uphuser Meers entstand, weiß heute niemand mehr. Auch Erich Harms, der einer der Pioniere am Uphuser Meer war und dort seit mehr als 50 Jahren ansässig ist, zuckt bei dieser Frage mit den Schultern. Vermutlich hänge die Bezeichnung mit der geografischen Lage im Norden des heutigen Naherholungsgebiets zusammen.

Alteingesessene Meerfahrer-Familien halten den Namen schon über mehrere Generationen hoch. Nordkorea steht am Uphuser Meer nämlich auch für die eingeschworene Gemeinschaft der Wochenendhausbesitzer, für die dieses Gebiet bekannt ist. Früher traten die Bewohner bei Festen oder Fußballspielen immer sehr geschlossen auf. „Aber eins, aber eins, das bleibt bestehen, Nordkorea wird nie untergehen“, lautete ihre Hymne. Die Liebe zu Nordkorea geht so weit, dass ein Wochenendhausbesitzer zum Spaß ein „Konsulat“ eröffnete, nachdem er in einen anderen Abschnitt des Uphuser Meers umgesiedelt war.

Die „Erzrivalen“ der Nordkoreaner wohnen am Kanal. Es sind die Bewohner der Wochenendhäuser am Kurzen Tief, das das Uphuser Meer mit dem Fehntjer Tief verbindet.

Etwas abwertend werden sie im Jargon der Meerfahrer auch „Kanaltjes“ genannt. Aber zwischen beiden Seiten gibt es keine echte Feindschaft. Vielmehr pflegen sie freundschaftliche Verbindungen.

Die „Kanaltjes“ lehnen sich übrigens an den Begriff „Stadtjes“ an. So bezeichnen die Anlieger des Uphuser Meers Stadtbewohner, die mit dem Leben an dem Binnenmeer wenig am Hut und keine Erfahrung haben.

Zwischen dem Kanal im Süden und Nordkorea im Norden liegt übrigens das „Mittelmeer“. So bezeichnen Insider das mit Wochenendhäusern besiedelte Ostufer des Sees. Dessen Bewohner fallen aber nicht unbedingt durch Geschlossenheit auf.

Nordkorea, Mittelmeer und Kanal: Diese Bezeichnungen werden am Sonnabend wohl auch in den Festreden der Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer (WSU) eine Rolle spielen. Während sich Donald Trump und Kim Jong Un noch auf ihr Treffen in Singapur vorbereiten, kommt es dort bereits zum „Gipfel“ zwischen Nordkoreanern und „Kanaltjes“.

Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) feiert am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen. Er war 1968 als Interessengemeinschaft von Wochenendhausbesitzern an dem Binnenmeer vor den Toren Emdens gegründet worden. Sie kämpften damals gegen den drohenden Abbruch ihrer hölzernen Behausungen. Heute hat der Verein etwa 330 Mitglieder, darunter 75 Kinder und Jugendliche. Er vertritt die Interessen von 158 Wochenendhausbesitzern. Zudem widmet er sich dem Segelsport und der Nachwuchsförderung in dieser Sportart.

Gefeiert wird das Jubiläum am Sonnabend ab 10.30  Uhr mit einem Empfang und einem musikalischen Frühschoppen auf dem Vereinsgelände am Ostufer. Es spielt die Emder Oldie-band Backstage.

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Nächste Termine

20. 06. 2018, 16:15 - 18:00PM
Training für das Kinder- und Jugendsegeln
26. 06. 2018, 20:00 -
Seglerhock
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