Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Freizeit

Der Verwaltungsausschuss hat in der Sitzung vom 20.04.2015 die öffentliche Auslegung der Pläne für den Windmühlenbau zwischen Uphuser Meer und Bandmeer beschlossen. In der genannten Auslegungsfrist hat nunmehr jeder Einzelne die Möglichkeit in der Zeit vom 04. Mai bis 05. Juni 2015 im Verwaltungsgebäude II der Stadt Emden seine Bedenken gegen den Bau der geplanten Windmühlen geltend zu machen.

Hauptargument ist sicherlich die Beeinflussung der Anlieger / Meerfahrer durch die von den Anlagen ausgehenden Emissionen (Lärm / Schattenschlag etc.), insbesondere durch die unmittelbare Nähe zum Naherholungsgebiet Uphuser Meer. Bitte lasst euch informieren, über den Standort genau aufklären und gebt eure Bedenken zu Protokoll.

Die Bekanntmachung könnt hier downloaden. 

Am kommenden Donnerstag, den 16.04.2015 um 17.00 wird im Ratssaal des Verwaltungsgebäude der Stadt Emden das Thema "Windmühlen zwischen Uphuser und Bansmeer" unter Tagesordnungspunkt 9 behandelt. 
 
Die Planzeichnungen und Texte sind bereits jetzt im Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Stadt Emden eingestellt und somit für jedermann einzusehen. Bei dieser Sitzung wird zunächst die Offenlegung beschlossen. Dennoch ist es jetzt schon wichtig und erforderlich
beim Ausschusstermin  "Flagge" zu zeigen, damit die Politiker (Ausschussmitglieder) schon mal merken, dass sich Widerstand regt.
 
Geplant ist eine 2. Offenlage im Mai… (1 Monat lang). Hier kann dann auch noch jeder Einzelne seine Bedenken vorbringen. Der Vorstand sprach das Thema auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung an. Man kann in der Zeit zur Auslegestelle hingehen und seine Bedenken zur Niederschrift geben.
  

Vor vollbesetztem Haus fand am vergangenen Wochenende im Vereinshaus des Heimatvereins Uphusen die alljährliche Jahreshauptversammlung (JHV) des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. statt.

Nach der Begrüßung, der Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und der Verlesung des Protokolls der letzten JHV ergriff der 1. Vorsitzende Thomas Waldeck das Wort. In seinem Vorstandsbericht ließ er noch einmal die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Neben einem Nordic-Walking-Kurs, dem Winterspaziergang mit Grünkohlessen, der Weihnachtsfeier, dem Osterprogramm, den Bastelkursen, dem Kinderfest, der gemeinschaftlichen Bootstour über die Emder Kanäle nach Hinte, dem Sommerspass auf dem Wasser, dem Aalfest und der Lampionfahrt, wurden auch wieder zahlreiche Segelregatten und ein umfangreiches Segel-Ausbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche  auf dem Uphuser Meer durchgeführt.

Als besonderes Highlight  waren  während des Emder Delft- und Hafenfestes Segelvorführungen der Uphuser Segler und des Segelnachwuchses auf dem Delft zu sehen. Der Vorstand dankte allen Helfern|innen für ihren unermüdlichen Einsatz im Namen des WSU.

Auch für 2015 sind wieder eine große Anzahl verschiedenster Veranstaltungen geplant, wobei der Höhepunkt sicherlich das Sommerfest am 27.06.2015 mit Livemusik von der Band "Backstage" darstellt. Traditionell wird wieder ein Fußballspiel am Kleinen Meer gegen den dort ansässigen WVE ausgerichtet, wobei nicht nur der sportliche Wettkampf sondern auch der Spaß und das gesellige Miteinander der „Meerfahrer“ im Vordergrund stehen. Der ausführliche Terminkalender wurde den Mitgliedern bereits zugestellt, ist aber auch auf der Vereinswebseite www.uphusermeer.de abrufbar.

In 2014 wurden einige Neuanschaffungen getätigt und Baumaßnahmen  zur Erhaltung der vereinseigenen Anlagen umgesetzt. U. a. wurden auch noch zwei weitere Segeljollen angeschafft, um die Segelnachwuchsarbeit intensivieren zu können. Bei diesen hohen Ausgaben wurde der gemeinnützige Verein mit Zuschüssen durch den Emder Stadtsportbund und dem Landessportbund unterstützt.

Die Mitgliederzahlen sind wie in anderen Vereinen auch zwar leicht rückläufig, aber nicht besorgniserregend. Der Vorstand rief in diesem Zusammenhang die Mitglieder dazu auf,  aktiv neue Meernachbarn für eine Mitgliedschaft im Verein zu gewinnen.

Zum Abschluss des Vorstandsberichtes überreichte Thomas Waldeck stellvertretend der 1. Sportwartin Petra Borkowitz eine Urkunde für die nunmehr bereits 25 Jahre bestehende Mitgliedschaft  des Vereins im Deutschen Seglerverband.

Der anschließend vorgetragene Kassenbericht ergab, dass der Verein wieder gut gehaushaltet hat und auf gesunden Füssen steht. Dieses wurde auch von den Kassenprüfern bestätigt. Somit konnte die Versammlung den Vorstand und die Kassenprüfer bedenkenlos einstimmig entlasten.

Bei den folgenden Wahlen standen in diesem Jahr alle stellvertretenden Posten zur Disposition. Die betreffenden Vorstandsmitglieder wurden alle in ihren Positionen einstimmig wiedergewählt. Neu in den erweiterten Vorstand wurde Anna Post als 2. Jugendwartin gewählt, die insbesondere in der Segelnachwuchsarbeit unterstützend tätig wird. Zu guter Letzt wurden Erich Harms und Acki Meinen neu als Kassenprüfer bestellt.

Unter den Tagesordnungspunkt "Anträge" beantragte und begründete der 2. Sportwart Uwe Kinast die dringende Notwendigkeit der Anschaffung eines weiteren Sicherungsbootes mit ausreichender Motorisierung. Sein Antrag fand das Wohlwollen der Mitglieder, dem Vorstand wurde einstimmig der Auftrag erteilt, noch in dieser Wassersportsaison eine entsprechende Anschaffung zu tätigen.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt  wurden einige Probleme angesprochen und intensiv diskutiert, die der Vorstand aktuell zu lösen versucht.

Am Westufer des Uphuser Meeres, welches als besonderes Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, drängen die inzwischen hoch und wild gewachsenen Bäume und Sträucher den natürlichen und  ursprünglichen Schilfgürtel zurück.  Dieser Wildwuchs nimmt der bisherigen Artenvielfalt den typischen Lebensraum. Der zurückgehende Schilfbewuchs kann ebenso seine wichtige Filterfunktion für das Gewässer nicht mehr wahrnehmen. 

Auf der Ostseite, zwischen dem Uphuser- und dem Bansmeer, sind die Errichtung von megahohen Windmühlen beantragt, deren Bau in der unmittelbaren Nähe des Nah- und Erholungsgebietes und auch des Vogelschutzgebietes die Mitglieder mit sehr viel Skepsis begegnen bzw. ablehnend gegenüberstehen.

Das größte Problem ist z. Zt. jedoch die Blaualgenproblematik, die die Anlieger schon einige Jahre beschäftigt.  Die enorme Blaualgenkonzentration ist nicht nur für alle Wassersportler, sondern insbesondere für Kinder gefährlich. In 2014 wurde bereits ein Badeverbot vom städtischen Gesundheitsamt verhängt. Die Stadt Emden lässt aktuell ein Gutachten erstellen, welches die Ursachen klären und auch  Abhilfemaßnahmen  aufzeigen soll. 

Der WSU wirkt derzeit darauf hin, dass sich unter Federführung der Stadt Emden möglichst bald ein Arbeitskreis bildet. Hier sollen alle mittelbar und unmittelbar Betroffene, wie z. B. Vertreter der Stadt, der Jägerschaft, des BVO (Angler), Landwirtschaftsvertreter, Umwelt- und Naturschützer und natürlich auch die Anlieger  an einen Tisch gebracht werden, um die Probleme zu besprechen, Vorschläge auszutauschen und gemeinsam nach schnellen Lösungen zu suchen.

Die Anlieger werden hier durch den Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. vertreten, der eigens hierfür eine 4-köpfige Delegation gebildet hat.

Da auch der zurzeit sehr aktive Segelsport auf dem Uphuser Meer bedroht ist, empfahl Detlef Hillers von der Segel AG "Kooperation mit dem GaT" in diesem Zusammenhang, auch den niedersächsischen Seglerverband anzusprechen und mit  ins Boot zu holen.

Die Untersuchungen des beauftragten Gutachters werden sich noch über ein Jahr hinziehen. Hier gilt es, die Entwicklungen bei der Blaualgenproblematik im Uphuser Meer kritisch zu begleiten.

Den schon traditionell geselligen Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete wieder ein gemeinsames Mittagessen mit Schnitzel, Würstchen und einem Salatbuffett, dass von den Mitgliedern selbst zusammengestellt wurde.

- Gruppenfoto des Vorstandes, v.l.n.r.: Andreas Endjer (2. Schriftführer), Uwe Kinast (2. Sportwart), Birgit Kinast (1. Schriftführerin), Thomas Waldeck (1. Vorsitzender), Martina Wilts (2. Vorsitzende), Petra Borkowitz (1. Sportwartin), Frauke Thomas (1. Jugendwartin), Heinz Schmidchen (2. Kassenwart), Horst Reinema (1. Kassenwart)

Anna Post (neu gewählte 2. Jugendwartin)

 

Naherholung Die Wochenendhausbesitzer am Uphuser Meer wollen sich gegen weitere Anlagen zur Wehr setzen

Der Emder Verein sieht die Ausbildung des Seglernachwuchses bedroht. Er schafft sich ein weiteres Motorboot an.

Emden - Wochenendhausbesitzer am Uphuser Meer sind in Sorge, dass in unmittelbarer Nähe dieses Naherholungsgebietes im Osten der Stadt Emden neue Windenergieanlagen entstehen könnten. Bei der Hauptversammlung des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer (WSU) wies Vorsitzender Thomas Waldeck jüngst auf Überlegungen der Stadtwerke Emden hin, zwischen dem Bansmeer und dem Uphuser Meer zwei bis drei weitere Mühlen der neuen Generation zu errichten.

Die Standorte lägen südlich der Autobahn 31 und damit nahe den Wochenendhäusern. Dadurch könne es zu Beeinträchtigungen für die Besitzer kommen, die dort ihre Freizeit verbringen. Waldeck kündigte Widerstand seines Vereins an. „Die Autobahn muss die Grenze bleiben“, sagte er.

Noch größere Sorgen bereitet dem Verein die Blaualgen-Plage. Waldeck befürchtet, dass sie sich in diesem Sommer noch ausweitet und hofft, dass bald Lösungen gefunden werden (die OZ berichtete). Denn ein Schwerpunkt des WSU sind Ausbildung und Förderung des Segelnachwuchses, die er durch die Blaualgen bedroht sieht. Für die Jüngsten hat der WSU auch im vorigen Jahr viel Energie und Geld investiert. Mit Unterstützung des Stadt- und des Landessportbundes schaffte er unter anderem zwei neue Segeljollen an.

Künftig wollen die Verantwortlichen des Klubs noch mehr für die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf dem Wasser tun. Die Mitglieder beschlossen einstimmig, noch in diesem Jahr ein weiteres Motorboot zu kaufen. Es soll als Begleit- und Sicherungsfahrzeug eingesetzt werden.

Das Boot wird auch bei den Segelregatten eingesetzt, die der Verein für die neue Saison plant. Zudem stehen eine Reihe von geselligen Veranstaltungen auf dem Programm, die den Zusammenhalt fördern und stärken sollen. Höhepunkt soll am 27. Juni das Sommerfest mit der Emder Kultband „Backstage“ werden.

Laut Waldeck ist die Zahl der Mitglieder wie in vielen anderen Vereinen leicht rückläufig. Der Rückgang sei aber „nicht besorgniserregend“, sagte der Vorsitzende. Dennoch will der Verein die Werbung um neue Mitglieder verstärken. Die Finanzlage des WSU ist nach Angaben des 2. Kassenwartes Heinz Schmidchen solide.

Bei den Wahlen rückte Anna Post als 2. Jugendwartin in den erweiterten Vorstand auf. Die 2. Vorsitzende Martina Wilts, der 2. Schriftführer Andreas Endjer, der 2. Sportwart Uwe Kinast, und der 2. Kassenwart Heinz Schmidchen wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Erschienen am 28.03.2015
Ostfriesen-Zeitung Emden

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