Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Freizeit

Nordkorea liegt auch am Uphuser Meer

von Heiko Müller aus der Ostfriesen Zeitung vom 08.06.2018

Am Uphuser Meer bei Emden zeigen Besitzer von Wochenendhäusern schon seit Jahrzehnten Flagge für Nordkorea. Sie haben den besiedelten Uferabschnitt im Norden des Binnenmeers nach dem abgeschotteten asiatischen Land benannt. Warum, weiß heute niemand mehr.

Kurioses Machthaber Kim Jong Un würde bei einem Besuch am Uphuser Meer vermutlich strahlen

Das nördliche Ufer des Binnensees trägt den Namen des abgeschotteten asiatischen Landes. Dort kommt es schon am Sonnabend zu einem „Gipfeltreffen“.

Emden - Wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un davon Wind bekäme, würde er wohl strahlen wie ein Honigkuchenpferd: Am Uphuser Meer in Emden zeigen Wochenendehausbesitzer schon seit Jahrzehnten Flagge für das abgeschottete asiatische Land, das wenige Tage vor dem Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Blickpunkt der Welt steht.

Außenstehenden mag es schon aufgefallen sein: An einigen Fahnenmasten der Wochenendhäuser weht während der Sommersaison fast immer die Flagge Nordkoreas. Allerdings beschränkt sich das auf das Nordufer des Binnenmeers. Dieses Gebiet nennen die „Meerfahrer“ seit jeher Nordkorea, obwohl die Lebensverhältnisse dort viel besser sind als in dem kommunistischen und bettelarmen Staat in Asien. Besucher kommen dort auch ohne Schwierigkeiten hinein und wieder heraus.

Wie der Name für den nördlichen Uferabschnitt des Uphuser Meers entstand, weiß heute niemand mehr. Auch Erich Harms, der einer der Pioniere am Uphuser Meer war und dort seit mehr als 50 Jahren ansässig ist, zuckt bei dieser Frage mit den Schultern. Vermutlich hänge die Bezeichnung mit der geografischen Lage im Norden des heutigen Naherholungsgebiets zusammen.

Alteingesessene Meerfahrer-Familien halten den Namen schon über mehrere Generationen hoch. Nordkorea steht am Uphuser Meer nämlich auch für die eingeschworene Gemeinschaft der Wochenendhausbesitzer, für die dieses Gebiet bekannt ist. Früher traten die Bewohner bei Festen oder Fußballspielen immer sehr geschlossen auf. „Aber eins, aber eins, das bleibt bestehen, Nordkorea wird nie untergehen“, lautete ihre Hymne. Die Liebe zu Nordkorea geht so weit, dass ein Wochenendhausbesitzer zum Spaß ein „Konsulat“ eröffnete, nachdem er in einen anderen Abschnitt des Uphuser Meers umgesiedelt war.

Die „Erzrivalen“ der Nordkoreaner wohnen am Kanal. Es sind die Bewohner der Wochenendhäuser am Kurzen Tief, das das Uphuser Meer mit dem Fehntjer Tief verbindet.

Etwas abwertend werden sie im Jargon der Meerfahrer auch „Kanaltjes“ genannt. Aber zwischen beiden Seiten gibt es keine echte Feindschaft. Vielmehr pflegen sie freundschaftliche Verbindungen.

Die „Kanaltjes“ lehnen sich übrigens an den Begriff „Stadtjes“ an. So bezeichnen die Anlieger des Uphuser Meers Stadtbewohner, die mit dem Leben an dem Binnenmeer wenig am Hut und keine Erfahrung haben.

Zwischen dem Kanal im Süden und Nordkorea im Norden liegt übrigens das „Mittelmeer“. So bezeichnen Insider das mit Wochenendhäusern besiedelte Ostufer des Sees. Dessen Bewohner fallen aber nicht unbedingt durch Geschlossenheit auf.

Nordkorea, Mittelmeer und Kanal: Diese Bezeichnungen werden am Sonnabend wohl auch in den Festreden der Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer (WSU) eine Rolle spielen. Während sich Donald Trump und Kim Jong Un noch auf ihr Treffen in Singapur vorbereiten, kommt es dort bereits zum „Gipfel“ zwischen Nordkoreanern und „Kanaltjes“.

Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) feiert am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen. Er war 1968 als Interessengemeinschaft von Wochenendhausbesitzern an dem Binnenmeer vor den Toren Emdens gegründet worden. Sie kämpften damals gegen den drohenden Abbruch ihrer hölzernen Behausungen. Heute hat der Verein etwa 330 Mitglieder, darunter 75 Kinder und Jugendliche. Er vertritt die Interessen von 158 Wochenendhausbesitzern. Zudem widmet er sich dem Segelsport und der Nachwuchsförderung in dieser Sportart.

Gefeiert wird das Jubiläum am Sonnabend ab 10.30  Uhr mit einem Empfang und einem musikalischen Frühschoppen auf dem Vereinsgelände am Ostufer. Es spielt die Emder Oldie-band Backstage.

2018 05 19 Uph Meer EZ

Von Idylle sprechen die Menschen, wenn beispielsweise Ruhe, Erholung, eine tolle Landschaft oder auch nur die eigene Terrasse dazu einladen, vom Alltag ein bisschen abzuschalten. In einer immer schneller werdenden Welt sind diese Ruhe-Oasen wichtiger denn je. Das haben sich sicherlich auch die Meerbuden-Besitzer gedacht, die am Uphuser Meer eine Kolonie gründeten. Obwohl zu deren Zeit die Welt vielleicht nicht ganz so hektisch war, sondern eher der Geldbeutel nicht für einen Urlaub in der Türkei, auf Mauritius oder Tahiti reichte. Warum also in der Ferne schweifen, wenn direkt vor den Toren der Seehafenstadt Emden eine solche Idylle lag.

 

Es war 1968, da gründete sich am Uphuser Meer eine Interessengemeinschaft (IG). Ziel dieser IG war es, sowohl die Geselligkeit unter den Meerbuden-Besitzern und Wassersportler zu pflegen als auch den Erhalt des Binnenmeeres mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu fördern. Schon früh hatten manche Bewohner Emdens erkannt, welchen Erholungswert das Binnenmeer direkt vor der eigenen Haustür darstellte. Sie bauten einfache Holzhütten, die sogenannten Meerbuden, ohne irgendeinen Luxus, ausgestattet teilweise nur mit dem Nötigsten. Wichtig war den Budenbauern nicht das Drumherum, wichtig waren das Abschalten, die Ruhe, kleine Ferien vom Alltag.

 

Eine erste Belastungsprobe erhielt die noch junge Gemeinschaft allerdings dann Anfang der 70er-Jahre. Es war eine Überschlickung der Hieve und des Uphuser Meeres geplant, die Wochenendhausbesitzer erhielten eine Abbruchverfügung. Nach zähem Kampf der IG-Mitglieder mit vielen Unterstützern, nicht nur aus der Wassersport-Szene, wurden die Pläne fallen gelassen, der Erholungswert des Binnenmeeres anerkannt. Und es ging stetig weiter. Ein Bebauungsplan, schon länger in der Planung, wurde fertiggestellt (1983), Strom-, Gas- und Trinkwasserleitungen wurden gelegt. Telefonleitungen, Müllcontainer und schließlich abflusslose Sammelgruben ergänzten die Erschließung. Es kehrte ein klein wenig Luxus in die einfachen Holzhütten der Meerfahrer ein, aber nur ein klein wenig.

 

Doch das Uphuser Meer war nicht nur für die Bootjefahrer, Schwimmer und Budenbesitzer interessant. Das ehemals flache Gewässer hatte auch für den Autobahnanschluss Emdens Bedeutung. Unter anderem wurde im Uphuser Meer der dringend benötigte Sand für den Bau der A 31 gefördert. Die Sandentnahme veränderte aber auch das Meer an sich: Es hatte ursprünglich eine Tiefe zwischen 0,9 und 1,2 Meter. Durch den Sandabbau misst heute die tiefste Stelle 26 Meter. Wie erklärt es der ehemalige WSU-Vorsitzende Uwe Kinast: Das Meer sehe im Querschnitt etwa wie eine Sanduhr aus. Nach dem Ausbaggern gab es vermehrt Segel- und Surfregatten, vorher war das kleine Revier am Uphuser Meer kaum Austragungsort von Wettsegelveranstaltungen.

 

Und auch die IG veränderte sich mit der Zeit und passte sich den Gegebenheiten der Meer-Fahrer an. Nachdem als Vereinsgrundstück ein Gelände, für das schon ein „Fremd-Bewerber“ aus Münster Interesse gezeigt hatte, im Jahre 1990 gekauft wurde, gründete sich eine Wassersportabteilung innerhalb der Interessengemeinschaft. Und diese Abteilung hatte vordergründig das Segeln im Blickpunkt. Also mussten ein Vereinsschuppen, ein Steg und mit der Zeit eine Slipanlage her. Mit viel Eigenleistung stemmten die Mitglieder diese Bauvorhaben. Und der kontinuierliche Auf- und Ausbau der Segeljollen-Flotte folgten. Schließlich wurde die Wassersportabteilung Mitglied im Deutschen und Niedersächsischen Seglerverband sowie im Stadtsportbund Emden.

 

Viel Arbeit richtet der Verein, der sich 1996 den Namen Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) gab, auf die Jugendarbeit. Seit nunmehr 20 Jahren besteht unter anderem eine Segel-AG mit dem Max-Windmüller-Gymnasium (damals Gymnasium am Treckfahrtstief). Einer der Antriebsfedern dieser Zusammenarbeit war und ist Kinast. Als mittlerweile pensionierter Lehrer des Gymnasiums trieb er die Zusammenarbeit voran und hat nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst auch, wie er selbst sagt, am Gymnasium gute Nachfolger gefunden. Weitere Schulen kooperieren mit dem Verein vom Uphuser Meer. Das zahlt sich nach Bekunden der WSU-Verantwortlichen immer mehr aus. Schließlich haben sich die Freizeitaktivitäten der Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Jahren immer mehr gewandelt.

 

Auch in die Infrastruktur auf dem Vereinsgelände und in die Bootsflotte wurde über die Jahren immer wieder investiert. Nur dem Bau eines massiven Vereinsheims erteilten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Jahr 2002 mehrheitlich eine Absage. Trotzdem wurde in den Bootssteg und in der Errichtung eines Bootsschuppens investiert. Das alles ist nur zu erreichen, wenn viele Mitglieder sich ehrenamtlich engagieren und der Verein über eine gesunde Kasse verfügt. Beim WSU ist diesbezüglich alles im Lot, wenn er auch nicht auf großen Füßen steht. Mit Stolz sagen die Vereinsverantwortlichen, dass trotz des umfangreichen Angebotes der Mitgliedsbeitrag seit nunmehr 15 Jahren unverändert bei 20 Euro im Jahr liegt.

 

Und auch das sportliche Angebot haben die Vereinsmitglieder immer weiterentwickelt. Neben vielen anderen Höhepunkten ist einer in jedem Jahr dabei, der unter dem Motto „Alles, was schwimmt, aufs Wasser“ ausgetragen wird. Und dann ist da ja auch noch die sogenannte „Aalregatta“. Unter anderem gibt es bei dieser Regatta am Samstag nach den Wettfahrten ein gemütliches Beisammensein mit reichlich Räucheraal, daher auch der Regatta-Name, und dem einen oder anderen Kaltgetränk. Das böse „Erwachen“ kommt vielleicht für die Segler dann am Sonntag, wenn die letzte Wettfahrt ansteht, die eine doppelte Punktzahl einbringt und nicht gestrichen werden kann. Dennoch ist die Aalregatta beliebt. Wie sagt Segler Friedrich Müller, egal, wo auch immer die Meerfahrer unterwegs seien, „zum Saisonende heißt es immer wieder WSU, Aalregatta, Uphuser Meer“ - der Start dort ist fast schon so etwas wie eine Pflicht.

 

Und auch die sich verändernden Interessen der Kinder und Jugendlichen sowie das unterschiedliche Angebot in den Wassersportvereinen haben die dortigen Verantwortlichen, nicht nur beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer, dazu veranlasst, über den „Tellerrand“ hinauszuschauen. Seit 2017 gibt es eine Kooperationsvereinbarung unter fünf Wassersportvereinen, um den Kindern und Jugendlichen eine qualitativ gute und kontinuierliche Ausbildung im Segelsport zu bieten. Die Kooperation macht sich bereits bezahlt, so der Tenor am Uphuser Meer.

 

Es muss nicht immer die weite Welt sein, um entspannt den Urlaub zu begehen. Manchmal ist Erholung gar nicht so weit entfernt. Da braucht es nur ein paar Kilometer, um einen Ort der Ruhe zu finden. Für die Meerbuden-Besitzer am Uphuser Meer gilt das auch mit Blick auf die Silhouette Emdens. Die Idylle dieses Binnenmeeres zu bewahren, ist ein Ziel des Vereins. Erholung genießen in einer ruhigen Umgebung ist nicht die schlechteste Voraussetzung, um die Ziele auch nach nunmehr 50 Jahren des Bestehens weiterhin zu verfolgen und zu erreichen.

 


Emder Zeitung vom Samstag, 19. Mai 2018 S. 54

Emder Zeitung vom Samstag, 19. Mai 2018 S. 55

 


 2017 11 16 WSU Wimpel

 Liebe Meerfahrerinnen und Meerfahrer,

- Rückblick -

der zurückliegende Sommer war einer, der so recht keiner sein wollte. Auch wer auf einen goldenen, trockenen Herbst gehofft hatte, dürfte in diesem Jahr enttäuscht gewesen sein. Zu viel Regen, zu viel graue Tage, die eigentliche Meerfahrersaison war 2017 gefühlt viel zu früh beendet. An den Tagen, an denen unsere Veranstaltungen terminiert waren, hatten wir allerdings immer Glück mit dem Wetter. War es zum Osterfrühschoppen noch recht frisch, konnten die vielen fleißigen Mitglieder am Schummeltag nach der Arbeit draußen in der Sonne das Helferfrühstück genießen.

Auch das umfangreiche Segelausbildungsprogramm konnte - mit Ausnahme eines Sturmtages - immer plangemäß durchgeführt werden. Aktive Kinder, Jugendliche und MAX-Schüler konnten in unseren Vereinsbooten ihr seglerisches Können und Wissen stetig erweitern und zudem beim Drei-Meere-Cup im September sogar erste Regattaerfahrungen sammeln. Bei der erstmals wieder ausgerichteten Jux– Regatta besteht hinsichtlich der Beteiligung noch etwas Luft nach oben. Dagegen ist das Fußballspiel gegen den WVE vom Kleinen Meer, was Fans, Zuschauer und Stimmung betrifft, kaum noch zu toppen. Selbst eine am Abend aufziehende Gewitterfront hat den Siegestaumel der Fußballer und seines Anhanges nicht bremsen können.

Ohne Sturm und mit viel Sonne war „Alles was schwimmt aufs Wasser“, wie immer ein feuchtfröhlicher Anziehungspunkt für die Meerfahrer. Auch das Seniorenfrühstückstreffen fand unter großer Beteiligung wieder auf dem Vereinsgelände statt. Das in Eigenregie zubereitete Buffet ließ keine Wünsche offen.

Mit traumhafter Wetterbegleitung und imposantem Lampion – und Feuerwerksspektakel drehten 42 toll geschmückte Boote im August ihre Runden auf dem spiegelblanken Meer. Allein das Aal- Fest musste mit nassen Verhältnissen zurechtkommen, was der Stimmung unter den Teilnehmern allerdings überhaupt keinen Abbruch tat. Ich danke allen, die in der Saison 2017 zum guten Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben und durch ihren Einsatz das Vereinsleben gestützt und bereichert haben.

- Ausblick -

Die Nordic Walking Freunde treffen sich im Januar 2018 wieder nachmittags zum sportlichen oder gemütlichen Marschieren. Auch Neueinsteiger (mit aber auch ohne Erfahrung) sind immer herzlich willkommen. Das Grünkohlessen findet wieder am Uphuser Meer in Endjers Landhaus statt. Nach einem ausgedehnten Winterspaziergang mit Darreichung verschiedenster Appetitanreger bildet Marikas Grünkohl den krönenden Abschluss eines immer sehr geselligen Miteinanders. An dieser Stelle möchte ich insbesondere all denen Mut machen, die sich noch nicht getraut haben, im Verein etwas zu initiieren. Zum Beispiel das traditionelle Kinderfest auf dem Vereinsgelände sucht neue Organisatoren. Wir sollten es schaffen, den jüngsten Meerfahrern einmal im Jahr einen besonderen Tag am Meer zu bieten.

Übrigens …. (1)

haben wir 218 Mitglieder im Stammverein zusätzlich sind 59 erwachsene Mitglieder und 80 Jugendliche in der Wassersportsparte.

Übrigens …. (2)

liegt der Vereinsbeitrag seit 15 Jahren unverändert bei 20 Euro im Jahr.

Übrigens …. (3)

waren die zahlreichen Finn Dinghy- u. Laser- Segler der 24. Aalregatta am Uphuser Meer wieder einmal voll des Lobes und fiebern Ihrem Jubiläum in 2018 entgegen.

Hier und schon jetzt ein Hinweis auf das Jubiläumsjahr 2018. Zum 50-jährigen Bestehen unseres Vereines richten wir einen Jubiläumsfrühschoppen aus. Neben dem

offiziellen Teil eines solchen Jubiläums blicken wir zurück auf 50 Jahre Vereinsleben, ehren langjährige Mitglieder, lassen uns mit Fisch und Fleisch verwöhnen und genießen

dabei das ein oder andere Getränk. Auch die Freunde der Live-Musik werden an diesem Tag natürlich nicht zu kurz kommen.

Samstag, 09. Juni 2018, Vereinsgelände

- Einblick -

Natürlich haben wir uns vom Vorstand in 2017 mit den Themen Windmühlen, Motocrossstrecke, Blaualgen und Konverter Station intensiv auseinandergesetzt. Wir werden auch weiterhin in 2018 aktiv die Interessen der Mitglieder vertreten und zwar immer in die Richtung, wie sie dem Vorstand in der Mitgliederversammlung vorgegeben wird.

Über Ergebnisse, die wir in Versammlungen, Informationsveranstaltungen, Ausschüssen und in Gesprächen mit Fachleuten und ebenso im Dialog mit den Parteien des Emder Rates gewonnen haben, werden wir selbstverständlich in den Versammlungen berichten und Rede und Antwort stehen. Dass wir uns dabei immer in einem konstruktiven Dialog mit allen Akteuren bewegen, ist eine Aufgabe, die der Vorstand stetig verfolgt. Natürlich sind wir verpflichtet alle Interessenlagen aus der Mitgliedschaft zu vertreten.

Dieser Aufgabe werden wir – immer auch mit Blick auf die verankerten Ziele in unserer Vereinssatzung - nachkommen. Ich wünsche allen Mitgliedern und auch den vielen Freunden des Freizeit- und Wassersportvereins am Uphuser Meer alles Gute und schon jetzt eine besinnliche Weihnachtszeit und viel Glück und Gesundheit im

Jubiläumsjahr 2018.

Thomas Waldeck

Flyer Wintervereinspost mit Winterterminen                         

Wie immer am letzten Augustwochenende fand auf dem Uphuser Meer die traditionelle Lampionfahrt statt. Diese Vereinsveranstaltung auf dem Wasser gilt seit jeher als inoffizieller Saisonabschluss der Meerfahrer. Nach einem herrlichen Spätsommertag und bei optimalen Wetterbedingungen konnten genau 45 liebevoll geschmückte und kreativ illuminierte Boote auf dem Wasser gezählt werden.

Die teilnehmenden Boote versammelten sich vor dem Bootssteg des Vereinsgeländes. Der Kurs führte die Boote als erstes über das „Neue Tief“ bis hin zur Kanalbrücke. Auf dem Rückweg zum Meer schlossen sich viele weitere  Bootsfahrer dem Korso an. Für die vielen Anlieger mit ihren Gästen an Land war die lange „Bootsschlange“ bei ihrem ufernahen Rundkurs mit ca.  200 gutgelaunten „Bootjefahrer“ an Bord ein beeindruckendes Bild.

Natürlich hatten auch wieder viele „Meerfahrer“ ihre Wochenendhäuser, Steganlagen und Grundstücke mit Lampions und Lichtern beleuchtet und geschmückt, so dass sich ebenso  den Bootsfahrern auf dem Wasser ein beeindruckendes Gesamtbild erschloss. Wie üblich wurden an den vielen Anlegestegen den aktiven Teilnehmern der Lampionfahrt so manche Köstlichkeit ins Boot gereicht.

Bei einsetzender Dunkelheit gab es auch wieder die schon obligatorischen Höhenfeuerwerke einiger Anlieger. Die Beleuchtungen der einzelnen Boote und das Höhenfeuerwerk spiegelten sich noch einmal im wellenfreien Wasser wieder. Dieses Natur- und Lichtspektakel trug wesentlich dazu bei, dass die abendliche Bootsfahrt für alle Teilnehmer zu einem wunderschönen Erlebnis auf dem Wasser wurde.

Nach der Lampionfahrt trafen sich viele Teilnehmer noch zum gemütlichen Kehraus an einzelnen Wochenendhäusern. Abgesehen von einem kurzen Regenschauer zu Beginn der Veranstaltung stand der Wettergott auch bei dieser Veranstaltung auf Seiten der Wassersportler vom Uphuser Meer.

Die Uphuser Wassersportler bleiben natürlich noch bis in den Herbst hinein aktiv. Die Ausbildung für den Segelnachwuchs in den vereinseigenen Booten wird noch bis Anfang Oktober am Vereinsgelände und auf dem Wasser unter fachkundiger Anleitung der Segelwarte  fortgesetzt.

Weiterhin finden auch noch einige Regatten auf dem Uphuser Meer statt. Es steht noch aus die Kinder- und Jugendregatta im Rahmen des Drei-Meere-Cups, der Rohrkolbencup und zu guter Letzt die traditionelle „Aal-Regatta“. Ausschreibungen und Informationen hierzu sind der Vereinshomepage unter www.uphusermeer.de zu entnehmen.

Der Vorstand des Freizeit- und Wassersportvereins am Uphuser Meer bedankt sich schon jetzt für die große Resonanz bei den diesjährigen Vereinsveranstaltungen. Die hohen Teilnehmer- und Besucherzahlen bei den angebotenen Veranstaltungen bilden den Ansporn dafür,  auch im Jubiläumsjahr 2018 (50 Jahre WSU) wieder ein sportliches und auch geselliges Programm für alle Mitglieder und Freunde des Uphuser Meeres anzubieten. 

Bilder folgen

Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. hatte wieder zum alljährlichen Sommerspass „Alles was schwimmt aufs Wasser“ eingeladen.
Bei erfreulicherweise sommerlichen Temperaturen kamen Mitglieder und Freunde des Vereins dieser Einladung nach und es steuerten knapp dreißig Motor- Ruderund auch Segelboote das auf dem Uphuser Meer verankerte Vereinsfloss an. Das Vereinsponton war mit Wimpel und Flaggen bunt geschmückt und diente diesmal den Wassersportlern im Wasser als „Beköstigungsinsel. In diesem Jahr hatten Kinder und Jugendliche zudem ein eigenes kleines Floss mit Erfrischungen und Süßigkeiten getakelt und am Schilfrand des Meeres verankert. So kam jeder auf seine Kosten und viele Besucher nutzten das Treffen um von Boot zu Boot zu klönen, einfach das Sonnenwetter zu genießen, sich eine kühle Erfrischung ausgeben zu lassen und sich dabei über aktuelle Meerfahrerthemen auszutauschen.
Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer war als Veranstalter mit der Teilnehmerzahl und dem Ablauf des diesjährigen Events auf dem Wasser sehr zufrieden. Ausnahmslos alle Teilnehmer waren begeistert von dem geselligen Beisammensein direkt auf dem idyllischen Binnenmeer.

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