Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

2016 10 23 Aalregatta 2016 150 1

Die "Aalregatta" des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. (WSU) gilt traditionell als Saisonabschluss der hiesigen Einhandsegler, denn sie ist nur für die Einhandjollen "Finn-Dinghy" und "Laser" ausgeschrieben. In diesem Jahr meldeten 9 Finns und 4 Laser zu dem Segelevent, dass in diesem Jahr bereits zum 23. Male ausgetragen wurde. Geplant waren 5 Wettfahrten an 2 Regattatagen, wobei die letzte Wettfahrt doppelt gewertet wird - eine besondere "Schikane" der "Aalregatta", denn so können in nur einem Rennen alle bis dahin ersegelten Ergebnisse durcheinander geworfen werden.


Den ersten Regattatag mussten die Segler dann allerdings an Land verbringen, denn wegen absoluter Flaute war an segeln nicht zu denken. So wurden auf dem Vereinsgelände des WSU am Ostufer des Uphuser Meeres die Boote noch einmal getrimmt, es wurde fachgesimpelt und es gab mittags eine deftige Erbsensuppe von "Endjers Landhaus". Da auch die Windvorhersagen keinerlei Änderung ankündigten, entscheid sich die Wettfahrtsleiterin Petra Borkowitz (WSU), die von Jan Eesmann (YCA, Aurich) unterstützt wurde, die Regatta für den Samstag abzubrechen. Nach dem freien Nachmittag trafen sich die Segler und einige Gäste dann abends zu dem traditionellen Räucheraal-Essen, dass der Regatta vor 23 Jahren ihren Namen gab. Es wurde ein gemütlicher Abend im WSU-Vereinshaus verbracht, denn die Geselligkeit wird gerade bei den Einhandseglern gross geschrieben. Und man freute sich auf den folgenden Sonntag, denn die Windvorhersage im Internet kündigte einen Schwachwind aus südlicher Richtung an.

Die Nacht war recht kurz, denn die Regattaleitung hatte den ersten Start am Sonntag auf 10 Uhr angesetzt, immerhin sollten noch 3-4 Wettfahrten absolviert werden. Es war sehr dunstig und kalt auf dem Wasser, aber immerhin trocken. Und der Wind wehte wie angekündigt aus südlicher Richtung mit 1-2 Beaufort, er war leicht böig aber dennoch gut zu segeln. Die Regattaleitung hatte einen Up-and-Down-Kurs ausgelegt, auf dem das Uphuser Meer längenmässig voll ausgesegelt werden konnte. Somit konnte es nun endlich losgehen!

Die 4 Laser-Jollen trugen nur 3 Wettfahrten aus, die allesamt mit dem gleichen Zieleinlauf endeten. Vorjahressieger Rudi Freund (WVE) musste sich in diesem Jahr mit dem 2. Platz begnügen, denn trotz ständiger und enger Verfolgungsrennen hatte Bernd Rasenack (ZSK, Bad Zwischenahn) die bessere Tagesform und konnte sich in allen 3 Wettfahrten durchsetzen und holte sich somit letztendlich verdient den Laser-Pokal. Dahinter platzierten sich Walter Freund (SCGM, Grosses Meer) vor seiner Vereinskollegin Jutta Schröder, die allerdings mit ihrem kleineren Radial-Segel von vornherein recht chancenlos war.

Bei den Finns ging es dagegen doch wesentlich spannender zu. Alle 4 Wettfahrten waren geprägt von ständigen Führungswechseln und spannenden Positionskämpfen. Auch wenn der Wind nur recht schwach weht, müssen sich die Segler sehr konzentrieren, da jeder kleinster taktischer oder seglerischer Fehler das Boot im Feld zurückfallen lassen kann. Das erste Rennen gewann Helmut Lömker (ESV) vor Rainer Claassen (WSU), Gerd-Uwe Hillers (WVE) und Vorjahressieger Friedrich Müller (WVE). Die Wettfahrten 2-4 gingen dann aber an den Titelverteidiger Friedrich Müller (WVE), der letztlich verdient und souverän so seinen Vorjahressieg wiederholen konnte. Hinter dem Gesamtsieger platzierten sich im zweiten und dritten Rennen jeweils  abwechselnd Uwe Kinast (WSU) und  Holger Müller (OSV, Bremen). In der doppelt bewerteten letzten Wettfahrt konnte sich dann Gerd-Uwe Hillers (WVE) vor Paul Zahn (WSU) hinter dem führenden Müller platzieren, Hillers wurde dadurch Gesamtzweiter in der Endabrechnung vor Helmut Lömker (ESV), Uwe Kinast (WSU) und Holger Müller (OSV).

Zum Abschluss der Aalregatta gab es dann eine harmonische Siegerehrung auf dem WSU-Vereinsgelände, auf der Lob und Dank für Wettfahrtsleitung und Helfer ausgesprochen wurde. Anschliessend verpackten die Aktiven ihre Boote und Segel für die jetzt anstehende Winter-Einlagerung. Mit der 23. "Aalregatta" ist wieder eine umfangreiche Saison am Uphuser Meer zu Ende gegangen. Neben einigen Segelregatten und vielen weiteren geselligen Veranstaltungen hat der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. auch wieder ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm inkl. einer Segel-AG absolviert. Nähere Informationen und Fotos erhält man im Internet auf der Vereinsseite www.uphusermeer.de .

Gesamtergebnis:

Klasse "Finn-Dinghy":

1. Friedrich Müller (WVE, 8 Pkt.), 2. Gerd-Uwe Hillers (WVE, 16), 3. Helmut Lömker (ESV, 18), 4. Uwe Kinast (WSU, 22), 5. Holger Müller (OSV, 25), 6. Rainer Claassen (WSU, 27), 7. Paul Zahn (WSU, 27), 8. Detlef Hillers (WVE, 37), 9. Rewert Wemhörner (WSU, 45).

Klasse "Laser":

1. Bernd Rasenack (ZSK, 4 Pkt.), 2. Rudi Freund (WVE, 8), 3. Walter Freund (SCGM, 12), 4. Jutta Schröder (SCGM, 16).

 

Bilder

Am 22./23. Oktober 2016 findet auf dem Uphuser Meer die schon traditionelle "Aalregatta" statt, die vom ansässigen Freizeit- und Wassersportverein e. V. ausgerichtet wird. Ausgeschrieben ist diese Regatta nur für Einhandjollen der Klassen "Finn-Dinghy" und "Laser", Anmeldeschluss ist Sonntag, der 16.10.2016. Die "Aalregatta" wird bereits zum 23. Mal ausgerichtet und gilt als Saisonabschluss für die ostfriesischen Einhand-Segler. Es sind hier wieder 5 Wettfahrten geplant, wobei die letzte Wettfahrt doppelt gewertet wird. Eine besondere sportliche Schikane der "Aalregatta", denn so können die bisher ersegelten Platzierungen quasi wieder auf den Kopf gestellt werden. Neben den sportlichen Aktivitäten kommt allerdings auch die Geselligkeit nicht zu kurz, denn die wird bei den Einhandseglern besonders gern gepflegt. So findet am Samstag Abend z. B. im Vereinshaus des WSU ein zünftiges Räucheraalessen statt, dass der Regatta seinen Namen gab. Titelverteidiger sind Friedrich Müller (WVE Emden) in der Finn-Klasse und Rudi Freund (WVE Emden) in der Laser-Klasse. Der erste Startschuss ist für Samstag 11 Uhr angesetzt (Steuermannbesprechung 1 Stunde vorher), die weiteren Starts nach Ansage durch die Wettfahrtsleitung, die in den Händen der WSU-Sportwartin Petra Borkowitz liegt. Wer noch mitsegeln möchte, kann sich noch bis zum 16.10.2016 anmelden.

Ausschreibung zun Download

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2016 09 17 Frank D 150 1

Vom 25. bis 28. Augsut 2016 fanden auf dem westlich von Salzburg gelegenen Attersee die internationalen österreichischen Staatsmeisterschaften der olympischen Einhandjollen "Finn-Dinghys" statt. Der ausrichtende Union-Yacht-Club konnte mit 95 gemeldeten Booten eine neue Rekordbeteiligung verbuchen. Die Einhandsegler kamen aus acht Nationen: Tschechien, Frankreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn, Südafrika, Italien und Österreich. Mit an der 550 Meter langen Startlinie waren natürlich auch viele deutsche Finn-Segler, unter ihnen der Emder Frank Dinnebier vom Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU). Aufgrund perfekter Windbedingungen zwischen 7 und 14 Knoten, konnten alle acht vorgesehenen Rennen innerhalb drei von vier möglichen Tagen bei herrlichstem Sommerwetter durchgeführt werden, der Kurs war zwischen 5 und 7,5 km lang. 

Klar bester Segler war der 21-jährige Tscheche Teply Ondrej (YC Brno), der alle acht Läufe mit klaren Vorsprung für sich entscheiden konnte. Er hatte sich nur ganz knapp nicht für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert, war jedoch am Attersee eine Klasse für sich. Florian Raudaschl (UYC Wolfgangsee), Ex-Olympia Teilnehmer und schon mehrfacher Staatsmeister, sicherte sich den zweiten Gesamtrang und damit einen weiteren Staatsmeistertitel in der Finn-Klasse. Dritter wurde mit Rudolf Lindarik wieder ein Tscheche. Frank Dinnebier konnte in diesem erlesenen Feld hinter Uli Breuer (4.) und Jürgen Eiermann (7.) als drittbester deutscher Segler einen hervorragenden 12. Platz ersegeln.

Zur Zeit ist Dinnebier schon wieder international am Start, denn er nimmt an den Tschechischen Meisterschaften teil.

 

2016 09 10 Jugendregatta 150 1

Die dritte und letzte Wettfahrtserie im Rahmen des 3-Meere-Cup fand diesmal am Uphuser Meer statt.

Samstag Vormittag sorgten junge Nachwuchssegler/innen auf dem Vereinsgelände vom Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) für lebhaftes Treiben. Warmes, sonniges Wetter und Winde von 1-2 Beaufort garantierten einen tollen Regattatag in den Bootsklassen: Optimist, 420er und Europe.

Nachdem alle Boote aufgeriggt waren, legten Petra Borkowitz und Jan Eesmann als Regattaleitung einen Dreieckskurs aus, der 2mal gesegelt werden musste. Drehende Winde und wechselnde Windfelder verlangten von den Seglern neben seglerischem Können hohe Wachsamkeit und Umsicht. Nach 40 Minuten erreichte Rouwen Miege (Europe) als 1. das Ziel vor Luna Post (Europe). Ihnen dicht auf den Fersen waren im 420er Julia Detering als Steuerfrau und Natascha Nörder als Vorschoterin gefolgt von Sven Lademacher und Christoph Griggel (YCA).

In der Klasse der Optimisten lag Fenja Schoof (WSU Hieve) in allen drei Läufen vor Laura Eckert (WSV Hieve) und Jonas Bahlbach (WSU). Sie ersegelte sich auch den 3-Meere-Cup als Gesamtsiegerin einer Regattaserie, die am Großen Meer (YCA), Hieve (ESV) und Uphuser Meer (WSU) durchgeführt wurden.

Spannende Positionskämpfe zwischen den Europe- Seglern Rouwen Miege und Luna Post waren in den folgenden 2 Läufen zu sehen. Schließlich konnte Rouwen Miege alle 3 Wettfahrten für sich entscheiden.

Am Nachmittag gab es neben einer leckeren Bratwurst für die Segler zur Siegerehrung Pokale und Medaillen.

Ergebnisse:    Optimist

                       1. Fenja Schoof (WSV Hieve)      3 Pkt.

                       2. Laura Eckert  (WSV Hieve)      7 Pkt.

                       3. Jonas Bahlbach (WSU)                       8 Pkt.

                        420er / Europe

                       1.Rouwen Miege (WSU)               3 Pkt.

                       2. Laura Post (WSU)                     6 Pkt.

                       3. Julia Detering (WSU)

Natasche Nörder  (WSU) 9 Pkt.

                       4. Sven Lademacher (YCA)

                                   Christoph Griggel (YCA)   12 Pkt.

Bilder

            

Wassersport Emder Segelverein ermittelte Stadtmeister

Emden - Auf dem Kleinen Meer ermittelte der Emder Segelverein am Wochenende die neuen Finn-Stadtmeister. Elf Teilnehmer gingen in der wohl schnellsten Ein-Hand-Segel-Klasse, die in Emden vertreten ist, an den Start. Die Altmeister wurden dieses Jahr von Quereinsteigern aus dem Laser-Bereich gefordert, die den Finn nach einiger Zeit der Umgewöhnung immer besser beherrschen.

Bei einem lauen Lüftchen während der ersten Wettfahrt zeigten die „alten Hasen“, allen voran Titelverteidiger Friedrich Müller, wie man das Segelboot optimal fährt. Er machte die wenigsten Fehler und gewann. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit Uwe Kinast und Helmut Lömker zwei ebenfalls sehr erfahrene Athleten.

Auch im zweiten Durchlauf setzte sich Müller durch, diesmal vor Helmut Lömker und Rainer Claassen. Bei insgesamt maximal fünf Wettfahrten war schon hier klar, dass es für den Titelverteidiger gut aussah.

Nach der Mittagspause frischte der Wind auf, was das Feld noch einmal durcheinanderwirbelte. Bei nun drei Windstärken setzte sich der jüngste Segler im Feld, Hanno Hartmann, durch. Der zweite Rang ging diesmal an Jörg Janhsen. Beide hatten zu diesem Zeitpunkt einen vierten und einen siebten Platz erreicht und kämpften sich an die Spitze. Friedrich Müller landete in dieser Wettfahrt auf Rang drei.

Die vierte und letzte Wettfahrt des Tages gewann schließlich Jörg Janhsen. Weil die Konkurrenz hart um die Platzierungen kämpfte und sich immer wieder jemand anderes durchsetzte, reichte der zweite Platz von Friedrich Müller aus, um uneinholbar vorne zu liegen.

Am folgenden Tag machten Gewitter und starker Regen den Organisatoren des Emder Segelvereins einen Strich durch die Rechnung, so dass es keine fünfte und letzte Wettfahrt mehr gab. Somit stand fest, dass dem souveränen Sieger Friedrich Müller die Segler Helmut Lömker und Jörg Janhsen auf den Plätzen folgten.

OZ Emden vom Donnerstag, 1. September 2016, Seite 30

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