Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

Beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) drehte sich zum diesjährigen Saisonende wieder viel um den Aal. Nachdem die Freizeitabteilung des WSU ihr alljährliches Aalessen Mitte September bereits zum 33. Mal veranstaltete, zogen die Wassersportler am vergangenen Wochenende wieder nach, denn auch die letzte Segelregatta des Jahres wird nach dem schlangenförmigen Fisch benannt. Die vom Wassersportverein Uphuser Meer e. V. ausgeschriebene und auch über die ostfriesischen Grenzen bekannte "Aal-Regatta" ist traditionell nur für Einhandjollen der Klassen Finn-Dinghy und Laser ausgeschrieben und gilt für die Einhandsegler als traditioneller Saisonabschluss. Sie fand in diesem Jahr bereits zum 22. Male am und vor allem auf dem Uphuser Meer statt. Zum pünktlichen ersten Startschuss am Samstag Vormittag gingen insgesamt 16 Jollen, 12 Finns und 4 Laser, an die Startlinie und fanden für die Jahreszeit hervorragende äussere Bedingungen vor: Leichter aber beständiger Wind um 2 Beaufort aus südöstlicher Richtung bei trockener erfrischender Herbstwitterung. Bei dieser Windrichtung legte die Wettfahrtsleiterin Petra Borkowitz (WSU), die von Jan Eesmann (Yachtclub Aurich) unterstützt wurde, einen Up-and-Down-Kurs aus, auf dem nur Kreuz- und Vorwindkurse gesegelt werden. Das erste Rennen gewann bei den Finns Friedrich Müller (WVE) vor Frank Dinnebier (WSU) und Uwe Kinast (WSU), bei den Lasern konnte sich Bernd Rasenack (Bad Zwischenahn) vor Vorjahressieger Rudolf "Rudi" Freund (WVE) und dessen Bruder Walter Freund (Grosses Meer) durchsetzen. Da für den Nachmittag etwas mehr Wind prognostiziert wurde, entschloss man sich, schon nach dem ersten Rennen eine Mittagspause einzulegen, auf der sich die Aktiven mit einer Bohnensuppe von "Entjers Landhaus" für den bevorstehenden anstrengenden Nachmittag stärken konnten. Die Firma "Devoti-Sailing" präsentierte daneben auf dem WSU-Vereinsgelände eine neue Bootsklasse, die Einhandjolle "D-Zero", die von den Seglern begutachtet und auch getestet werden konnte und allgemein sehr viel Anklang fand. Gestärkt und mit Obst und Getränken versorgt ging es dann wieder auf's Wasser des Uphuser Meeres, immerhin standen noch 3 lange Wettfahrten auf dem Tagesprogramm. Der Wind hatte tatsächlich etwas zugenommen und auch die Sonne wagte sich, ab und zu durch die Wolken zu scheinen. Diese Bedingungen waren wohl ideal für Müller, denn er konnte in der Finn-Klasse auch diese 3 Wettfahrten in souveräner Manier, teils mit Start-/Ziel-Siegen, für sich entscheiden. Dahinter platzierten sich Dinnebier (3, DSQ, 2), Kinast (2, 4, 3), Peter Wolzen (WSU / 6, 2, 6), Rainer Claassen (WSU / 7, 6, 4) und Jan-Dietmar Dellas (Oldenburg / 4, 3, 10). Damit führte Müller nach dem 1. Tag mit dem Idealergebnis von 3 Punkten vor Dinnebier (7) und Kinast (8). In der Laser-Klasse lieferten sich Rasenack (1, 2, 2) und R. Freund (2, 1, 1) einen spannenden Zweikampf um die Spitze und lagen nach dem ersten Regattatag punktgleich vorne. Dahinter platzierten sich W. Freund und die einzigste Frau im Feld, Jutta Schröder (Norden), die allerdings mit ihrem kleineres Radialsegel recht chancenlos war.

Da es für fast alle teilnehmenden Segler die letzte Regatta des Jahres ist, kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz, denn gerade die wird bei den Einzelkämpfern des Segelsports sehr geliebt und gepflegt. So gab es abends im Vereinshaus des WSU ein zünftiges rustikales Räucheraalessen, das auch ursprünglich der Regatta seinen Namen verlieh. Hierzu wurden dann auch die Partnerinnen und noch weitere Gäste eingeladen.

Am Sonntag Vormittag stand dann noch die fünfte und letzte Wettfahrt auf dem Programm. Als Besonderheit der "Aal-Regatta" wird dieses letzte Rennen doppelt gewertet und darf nicht als sog. „Streicher" des schlechtesten Ergebnisses benutzt werden. So können ggf. mit dieser einen Wettfahrt die ganzen bisherigen ersegelten Ergebnisse quasi auf den Kopf gestellt werden - eine spezielle sportliche Schikane der Aalregatta. Durch diese Wertungsform konnte in beiden Klassen somit erst in diesem Finalrennen die Entscheidung fallen. In der Finn-Klasse führte Friedrich Müller zwar ziemlich deutlich, musste aber wegen der doppelten Wertung mindestens dritter werden, um die Regatta zu gewinnen und damit den Vorjahressieger, seinen Vereinskollegen Jörg Janhsen (WVE), abzulösen. In der Laser-Klasse waren Rasenack und R. Freund punktgleich und hier musste man nicht gross rechnen - wer dieses Rennen gewinnt ist somit auch Gesamtsieger. Die Sonne lachte vom Himmel, der Wind hatte etwas aufgefrischt und wehte jetzt mit beständigen 3 Beaufort aus südlicher Richtung - ein tolles herbstliches Sergelwetter. Bei dieser Windrichtung wurde von der Wettfahrtleitung ein klassischer olympischer Dreieckkurs ausgelegt, denn so konnte das ganze Binnenmeer ausgesegelt werden. Und dann fiel der Startschuss zur berühmt-berüchtigten 5. Wettfahrt der Uphuser "Aalregatta". Ab Start konnte in beiden Klassen rasanter Segelsport beobachtet werden, die Segler mussten sich noch einmal voll konzentrieren, denn jeder kleinste seglerische Fehler kann einige Meter Verlust bedeuten. In der Finn-Klasse gewann nach spannendem Rennverlauf Dinnebier vor Kinast, aber dann fuhr auch schon Müller als dritter über die Ziellinie, gefolgt von Wolzen und Claassen. Müller sicherte sich mit diesem Ergebnis den knappen Gesamtsieg vor dem punktgleichen Dinnebier, dahinter folgten Kinast, Wolzen, Claassen und Dellas. In der Laser- Klasse lieferten sich die beiden punktgleichen Kontrahenten Rasenack und Freund ein wirklich packendes Finalrennen. Ständig wechselte die Führung, die beiden kämpften um jeden Meter Wasser und schenkten sich rein gar nichts. Letztendlich sicherte sich "Rudi" Freund den Sieg in dieser Wettfahrt und verteidigte so seinen Vorjahrestitel, dahinter platzierten sich Rasenack, W. Freund und J. Schröder.

Auf der anschliessenden Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer Sachpreise und viel Applaus, bevor sie sich in die hoffentlich nicht so lange Winterpause verabschiedeten. Mit der 22."Aalregatta" ist wieder eine umfangreiche Saison am Uphuser Meer zu Ende gegangen. Neben einigen Segelregatten und vielen weiteren geselligen Veranstaltungen hat der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. auch wieder ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm inkl. einer Segel-AG in Kooperation mit dem Max-Windmüller-Gymnasiums absolviert. 

Gesamtergebnis "22. Aalregatta Uphuser Meer"

Finn: 1. Friedrich Müller (WVE, 9 Pkt.), 2. Frank Dinnebier (WSU, 9), 3. Uwe Kinast (WSU, 12), 4. Peter Wolzen (WSU, 21), 5. Rainer Claassen (WSU, 24), 6. Jan-Dietmar Dellas (Sail-Lollipop- Regatta-Verein Oldenburg, 32), 7. Helmut Lömker (ESV, 32), 8. Paul Zahn (WSU, 32), 9. Dieter Ottlik (ESV, 38), 10. Rewert Wehmhörner (WSU, 50), 11. Werner Bockstiegel (WSU, 52), 12. Jens Wehmhörner (WSU, 58).

Laser: 1. Rudolf Freund (WVE, 6 Pkt.), 2. Bernd Rasenack (Zwischenahner Segel-Club, 8), 3. Walter Freund (Segel-Club Grosses Meer, 15), 4. Jutta Schröder (EYC, 20).

 

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Deutsche Meisterschaft der Finn Dinghies am Dümmer See

Vier Emder Segler nahmen teil

Vom 11. – 16.10.2015 fand die Deutsche Meisterschaft der olympischen Finn-Einhandjolle statt. Bereits am Wochenende davor fand die Vorregatta mit Emder Beteiligung statt. Frank Dinnebier kam bei dieser Vorregatta auf Rang drei (15Punkte),Uwe Kinast belegte knapp dahinter den vierten Platz(17 Punkte). Beide gehörten somit zu den Preisträgern.

Hingen während der Vorregatta die Trauben noch recht niedrig, war das Niveau zur Deutschen Meisterschaft sehr hoch. Alle deutschen Spitzensegler, unter ihnen fünf junge Finn-Segler des Sailing-Team- Germany mit ihrem Bundestrainer, und viele gute Segler reisten erst zur Meisterschaft an und segelten die Vorregatta nicht mit.

Die Meisterschaft begann bei eisigen Temperaturen kaum über Null Grad und frischem, böigen Ostwind um 4 bis 5 Beaufort. Die Segelathleten konnten sich kaum vor der Kälte schützen. Diese Wetterlage hielt sich während der gesamten Meisterschaft. Der härteste Tag war der zweite Wettfahrttag mit drei zu segelnden Wettfahrten und morgendlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Gesegelt wurden insgesamt neun Wettfahrten an vier Tagen. Bester Emder Segler wurde Helmut Lömker auf Platz 24 (176 Punkte) gefolgt von Uwe Kinast auf Platz 25 (177 Punkte) und Friedrich Müller auf Platz 27 (198) Punkte. Frank Dinnebier gab bereits am zweiten Regattatag die Regatta auf, nachdem er in der zweiten Wettfahrt den 39. Platz belegte und in der ersten, dritten und vierten Wettfahrt wegen Frühstarts disqualifiziert wurde.

Am letzten Wettfahrttag herrschte leider Flaute, so kam es nicht zum Final- und Flottenrennen. Sieger nach neun Wettfahrten und neuer Deutscher Meister ist Max Kohlhoff  vom Kieler Yachtclub mit 14 Punkten, gefolgt von Phillip Kasüske vom VSaW-Berlin mit 15 Punkten und dritter wurde Simon Gorgels vom Yachtclub Noris mit 26 Punkten. Alle drei Segler segeln im Sailing-Team-Germany.

 

Am vergangenen Wochenende wurde auf dem Dümmersee der "Dümmer-Cup" für Finns und O-Jollen ausgetragen, ausgerichtet wurde diese Regatta vom ansässigen Bielefelder Segel-Club (BSC), Hüde. Der "Dümmer-Cup" galt im Vorfeld als Vorbereitungsregatta für die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) der Finns, die vom 12.-17. Oktober ausgetragen werden, und zwar auch auf dem Dümmersee. Ausrichter ist dann der Segel-Club Dümmer (SCD). Bei Windstärken um 3-4 Beaufort gingen ca. 25 Jollen der Einhandklasse "Finn-Dinghy" an den Start zum "Dümmer-Cup", unter ihnen die Emder Finnsegler Frank Dinnebier (WSU, Wassersportverein Uphuser Meer), Jörg Janhsen (WVE, Wassersportverein Emden), Uwe Kinast (WSU) und Friedrich Müller (WVE). Es konnten insgesamt 4 Wettfahrten absolviert werden, die alle äusserst spannend verliefen. Im Gesamtklassement belegten die Emder Aktiven hervorragende Platzierungen: Frank Dinnebier bestätigte seine aktuelle gute Form, die er schon bei den Österreichischen- und Schweizer Meisterschaften gezeigt hatte und kam mit der Serie 2-6-3-4 und 15 Punkten auf den dritten Platz, knapp dahinter erkämpfte sich Uwe Kinast mit der Serie 1-7-6-3 und 17 Punkten den vierten Platz. Friedrich Müller und Jörg Janhsen mussten leider die letzte Wettfahrt aus technischen Gründen (Janhsen) bzw. wegen einer Kenterung (Müller) abbrechen und fielen somit in der Gesamtwertung etwas zurück: Friedrich Müller landete mit 56 Punkten (14-3-10-DNF) auf dem 10. Platz, Jörg Janhsen errang den 11. Platz mit 58 Punkten (9-13-7-DNF). Souveräner Sieger des "Dümmer-Cups" wurde übrigens Fabian Lemmel (3-1-1-1) vor Martin Hoffmann (5-5-2-2). Unterm Strich ein ausgezeichnetes Gesamtergebnis der Emder Finn-Segler, das Hoffnung für die anstehenden Internationalen Deutschen Meisterschaften macht, zu der ein hochrangiges und anspruchsvolles Feld erwartet wird.

Ergebnis: Finn Dinghy

Stand: 10/11/2015 2:03:09

 

RangLandSegel_NrSeglerClubDSVNr1.Wettf2.Wettf3.Wettf4.WettfGes PkRL-Pkt
PlPktPlPktPlPktPlPkt
1 GER 501 fabian lemmel SV 03 B049 3 3.0 1 1.0 1 1.0 1 1.0 6.0 115.00
2 GER 700 Martin Hoffmann     5 5.0 5 5.0 2 2.0 2 2.0 14.0 110.00
3 GER 157 Frank Dinnebier WSU N167 2 2.0 6 6.0 3 3.0 4 4.0 15.0 105.00
4 GER 208 Uwe Kinast WSU N167 1 1.0 7 7.0 6 6.0 3 3.0 17.0 100.00
5 GER 145 Kai-Uwe Göldenitz SCSZ N068 7 7.0 2 2.0 5 5.0 7 7.0 21.0 95.00
6 GER 39 Karl-Heinz Erich AHYC H020 4 4.0 4 4.0 13 13.0 8 8.0 29.0 90.00
7 GER 62 Uwe Barthel SCD N061 6 6.0 9 9.0 11 11.0 5 5.0 31.0 85.00
8 GER 226 Uwe Fernholz YCL NW077 15 15.0 8 8.0 8 8.0 9 9.0 40.0 80.00
9 GER 211 Jochen Lollert YCH NW098 17 17.0 18 18.0 9 9.0 6 6.0 50.0 75.00
10 GER 146 Friedrich Müller WVE N028 14 14.0 3 3.0 10 10.0 DNF 29.0 56.0 70.00
11 GER 323 Jörg Janhsen WVE N028 9 9.0 13 13.0 7 7.0 DNF 29.0 58.0 65.00
12 GER 444 Ingo Lischka SLRV N191 13 13.0 19 19.0 16 16.0 10 10.0 58.0 60.00
13 GER 155 Edwin Gast SSV MV014 11 11.0 15 15.0 4 4.0 DNS 29.0 59.0 55.00
14 GER 77 Robert Mühlner YCBTF SA032 20 20.0 17 17.0 14 14.0 11 11.0 62.0 50.00
15 GER 260 Lars Nielsen SCM NW 04 16 16.0 10 10.0 12 12.0 RET 29.0 67.0 45.00
16 GER 55 Herbert Sondermann WRK NW085 12 12.0 12 12.0 15 15.0 DNF 29.0 68.0 40.00
17 GER 26 Willi Meister FSC SH001 22 22.0 22 22.0 20 20.0 12 12.0 76.0 35.00
18 GER 811 Michael Knoll SCHP SC002 8 8.0 14 14.0 DNS 29.0 DNS 29.0 80.0 30.00
19 GER 200 Ulrich Dr. Dahlhoff SCD N061 18 18.0 16 16.0 18 18.0 DNS 29.0 81.0 25.00
20 GER 696 Jens Fischbach YCL NW077 19 19.0 20 20.0 19 19.0 DNS 29.0 87.0 20.00
21 GER 45 Dirk Sundermann SCM NW045 21 21.0 21 21.0 17 17.0 DNS 29.0 88.0 15.00
22 GER 188 Michael Kluegel SCSZ N068 10 10.0 DNS 29.0 DNS 29.0 DNS 29.0 97.0 10.00
23 GER 175 Michael Möckel ASVZR MV035 DNS 29.0 11 11.0 DNS 29.0 DNS 29.0 98.0 5.00
24 GER 111 Rainer Haacks FSD NW101 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 116.0 0.00
24 GER 112 Egbert Vincke, Dr. KSW N019 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 116.0 0.00
24 GER 251 Mark-Raimondo Bayer NRV/VSaW   DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 116.0 0.00
24 GER 283 Torge Mahnken HSC   DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 116.0 0.00
24 GER 545 Martin Cordes YCL NW077 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0 DNC 29.0

 

Beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) dreht sich zum Saisonende wieder viel um den schlangenförmigen Fisch. Nachdem vor kurzem die Aalcrew der Freizeitabteilung des WSU ihr alljährliches Aalessen bereits zum 33. Mal veranstalteten, ziehen jetzt die Wassersportler wieder nach. Am 24./25. Oktober wird am und vor allem auf dem Uphuser Meer die 22. „Aal-Regatta“ für Einhandjollen der Klassen Finn und Laser durchgeführt. Diese auch über die ostfriesischen Grenzen bekannte Regatta gilt für die Einhandsegler als traditioneller Saisonabschluss. Da es für fast alle teilnehmenden Segler die letzte Regatta des Jahres ist, kommt auch der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz, denn gerade die wird bei den Einzelkämpfern des Segelsports sehr gepflegt. So gibt es abends im Vereinshaus des WSU ein zünftiges gemeinsames Räucheraalessen, das auch ursprünglich der Regatta seinen Namen verlieh. Hierzu werden dann auch die Partner|innen und weitere Gäste eingeladen.
 
Die "Aalregatta" ist ausschließlich für Einhandjollen (Finns & Laser) ausgeschrieben. Der erste Startschuss soll am Samstag um 11 Uhr erfolgen, Wettfahrtleiterin ist die WSU-Sportwartin Petra Borkowitz. Gesegelt wird windabhängig auf einem Up-and-Down- oder auf einem klassischen olympischen Dreieckskurs. Es werden zwar fünf regelkonforme Wettfahrten ausgesegelt, aber als Besonderheit wird hier das letzte Rennen doppelt gewertet und darf nicht als sog. „Streicher" des schlechtesten Ergebnisses benutzt werden. So können mit dieser einen Wettfahrt die ganzen bisherigen ersegelten Ergebnisse quasi auf den Kopf gestellt werden - eine spezielle sportliche Schikane der Aalregatta, die verdeutlicht, dass hier nicht nur der Sport, sondern auch der Spass nicht zu kurz kommt.
Im vergangenen Jahr konnten in beiden Bootsklassen Aktive des WVE den Titel gewinnen. Titelverteidiger bei den Finns ist Jörg Janhsen (WVE), der in 2014 vor Friedrich Müller (WVE) und Holger Müller (WSU) gewann. In der Laser-Klasse will Rudolf Freund (WVE) seinen Vorjahrestitel verteidigen, er gewann vor Bernd Rasenack (Bad Zwischenahn) und Arne Waalkes (DRS).

Seit vielen Jahren wird beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) die Kinder- und Jugendausbildung im Segeln gross geschrieben, für diesen Zweck verfügt der Verein über zahlreiche Segeljollen und zwei motorbetriebene Begleitboote. Auch in diesem Jahr wurde dem Nachwuchs wieder ein umfangreiches Programm angeboten, an dem fast 40 Kinder und Jugendliche regelmässig teilgenommen haben. Seit April/Mai trafen sich die Kinder- und Jugendsegelgruppen jeden Mittwoch am vereinseigenen Gelände am Ostufer des Uphuser Meer. Den Auftakt bildeten um 15.00 Uhr die Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums (MAX, ehemals GaT), die in zwei Gruppen, einer Opti-Gruppe und einer Jollen-Gruppe, trainiert wurden. Die aufgetakelten Segelboote wurden dann von der nächsten Jugendgruppe um 16.30 Uhr übernommen und bis 18.00 Uhr genutzt.

Trainiert wurde der Nachwuchs in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen, die jungen Seglerinnen und Segler haben hier beeindruckende Segelfähigkeiten und -Fertigkeiten entwickelt. Ein Höhepunkt dieser Saison war sicherlich die Kinder- und Jugendregatta in diesem Sommer, bei der viele junge Segler durch tolle Leistungen aufgefallen sind. Für einige Segler der Jugendgruppen endete die Segelsaison mit einer Sportbootführerscheinprüfung bzw. einer Prüfung zum Jüngstensegelschein (Bericht folgt)

Das Segeltraining wurde von Detlef Hillers (15.00 bis 16.30 Uhr), Petra Borkowitz (16.30 bis 18.00 Uhr) und Uwe Kinast (15.00 bis 18.00 Uhr) geleitet. Zuverlässige und tatkräftige Unterstützung erhielten die Trainingsgruppen auch von der zweiten WSU-Jugendwartin Anna Post und vielen Eltern.

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