Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

Seit Anfang Mai haben die jungen Seglerinnen und Segler sich auf die Prüfung vorbereitet. Am Samstag, 08.10.2015, war es dann so weit. Die Prüfungskommissions-Mitglieder Jürgen de Buhr und Walter Kopitzke konnten sich davon überzeigen, dass die Theorie beherrscht wird und die Segelmannöver von allen Seglerinnen und Seglern vorschriftsmäßig durchgeführt wurden. Nach dem Ausfüllen der Theorie-Prüfungsbögen ging es mit den 420er-Jollen des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. aufs Uphuser Meer. Hier wurde das Wenden, das Halsen, das Segeln auf verschieden Kursen und vor allen Dingen das "Mensch-über-Bord-Manöver" und das An- und Ablegen geprüft. Die Prüfer waren mit den Segelleistungen und den theoretischen Kenntnissen sehr zufrieden. Der Vorbereitungskurs wurde von Uwe Kinast und Petra Borkowitz geleitet. Die jungen Seglerinnen und Segler kommen zu einem großen Teil aus der Segel-AG des Max-Windmüller-Gymnasiums. Das Gymnasium kooperiert mit dem Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V.


Bild: Es haben bestanden (von links): Julia Detering, Jonas Lingolt, Rouven Miege, Lars Geiken, Natascha Nörder, Leonie Schulz, Jena Buß, Nikola Fritzen und Johannes Janhsen (fehlt auf dem Foto)

Ausbilder: Uwe Kinast (2. v. l.) und Petra Borkowitz (fehlt auf dem Foto)

Galerie

 

Aktion Langzeitarbeitslose spenden selbst gebaute Benjamin-Jolle an Wassersportverein Uphuser Meer.

Das Boot ist innerhalb von zwei Jahren entstanden. Auch ein Sponsor für das Segel hat sich gefunden.

Emden - Der Wassersportverein Uphuser Meer hat ein neues Segelboot. Die „Wattwurm“ ist etwas Besonderes. Erbaut wurde das Boot nämlich von einer Gruppe Langzeitarbeitsloser. Jede Menge Handarbeit steckt in dem Neubau. In dieser Woche wurde das Boot übergeben. Der erste Vorsitzende des Wassersportvereins, Thomas Waldeck, und Sportwart Uwe Kinast freuten sich sehr über die Spende. Mit der Emder Schiffsausrüstung wurde ein Sponsor für das Segel gefunden, so dass das Boot jetzt startklar ist.

Bis zur Übergabe war es ein langer Weg, den die Bootsbauer beschritten haben. Alle sind seit Jahren arbeitslos und wurden durch das Jobcenter ermutigt, sich in diesem Projekt auszuprobieren. Bis zur Fertigstellung dauerte es etwa zwei Jahre.

Ermöglicht wurde der Bootsbau durch eine Beteiligung des Jobcenters Emden am Bundesprogramm „Perspektive 50  plus“ (siehe Infokasten). Die Arbeitsvermittler Oliver Stümpert und Anja Schlinkert haben das Bundesprogramm begleitet. Auf ihre Initiative hin bildete sich in Emden ein Gesprächskreis, in dem die Arbeitslosen zusammen viele kreative Ideen entwickelten, wie die Arbeitsvermittler sagten. So gehörte zu den ersten Aktivitäten die Organisation einer Ausstellung mit eigenen Collagen und Bildern in der Volkshochschule Emden. Der Erfolg dieser Aktion bestärkte die Gruppe in der Idee, die Jolle zu bauen. In den Werkstätten des Gebäudemanagements der Stadt Emden gingen die Bootsbauer schließlich unter fachlicher Anleitung an die Arbeit. „Diese Tätigkeit hat Erfolgserlebnisse ermöglicht und das Selbstvertrauen der Teilnehmer nachhaltig gestärkt“, so die Mitarbeiter des Jobcenters. Durch die Gruppenarbeit seien soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit weiterentwickelt worden.

Das Jobcenter Emden hat sich am Bundesprogramm „Perspektive 50  plus“ beteiligt.

 

Das Programmwurde Anfang 2011 aufgelegt und endet mit Ablauf dieses Jahres Ziel war es, Bezieher von Arbeitslosengeld II, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, zu beraten, zu unterstützen und möglichst in Arbeit zu vermitteln. Dabei solltenausdrücklich neue Wege beschritten werden.

OZ Emden vom Samstag, 26. September 2015, Seite 23

Bilder in der Galerie

 

 

Der Neusiedler See, der grösste See Österreichs, gelegen im Länderdreieck Österreich/Slowenien/Ungarn, war vom 3.-6. September Austragungsort der österreichischen Staatsmeisterschaften der olympischen Bootsklassen, an der insgesamt über 125 Boote aus vielen Ländern teilnahmen. Unter Ihnen der Emder Ranglistensegler Frank Dinnebier vom WSU (Wassersportverein Uphuser Meer e. V.), der mit seiner Finn-Dinghi-Jolle an den Start ging. Die Finns stellten mit 39 Booten das grösste Feld. Die insgesamt 7 Wettfahrten waren geprägt von sehr viel Wind, der das mit vielen internationalen Spitzenseglern gut besetzte Feld volle Kondition und Konzentration abverlangte. Dinnebier ersegelte sich hier einen hervorragenden 7. Gesamtplatz mit den Einzelplatzierungen 4, 5, 13, 7, [19], 7, 5. und wurde damit vierbester deutscher Teilnehmer in der Finn-Klasse. Die Regatta gewann der deutsche Finn-Segler Jan Kurfeld vom Yachtclub Wismar vor dem Schweizer Christoph Christian und dem Österreicher Michael Gubi. Jan-Dietmar Dellas aus Oldenburg zeigte in Österreich seine Starkwindschnelligkeit und landete als drittbester Deutscher auf dem fünften Platz. 

 

Viel Zeit zur Erholung hat der WSU-Segler Dinnebier nicht, denn am 17. September will er bei den internationalen Schweizer Meisterschaften der Finn-Dinghis starten. Diese Regatta wird auf dem südlich von Basel gelegenen Bielersee vom dort ansässigen Yacht-Club ausgerichtet.

In der vergangenen Woche hat der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) ein weiteres Vereinsmotorboot in Betrieb genommen, das hauptsächlich als Rettungs- und Sicherungsboot für den Ausbildungsbetrieb eingesetzt werden soll. Die Neuanschaffung des Motorbootes, die auf der diesjährigen Jahrshauptversammlung des WSU beantragt und einstimmig beschlossen wurde, war dringend notwendig geworden, hauptsächlich um weiterhin die Sicherheit der Kinder- und Jugendlichen auf dem Wasser des Uphuser Meeres zu gewährleisten. Die Wassersportabteilung des WSU absolviert seit vielen Jahren umfangreiche Ausbildungsprogramme für Kinder- und Jugendliche, Segel-AG's in Kooperation mit Emder Schulen und führt auch Führerscheinkurse zur Erlangung von Segel- und Motorbootführerscheinen durch. Der direkt am Uphuser Meer ansässige Verein verfügt mittlerweile über eine recht grosse Anzahl von vereinseigenen Segeljollen (Optimisten, Europes und 420er) und nun auch über 2 motorisierte Sicherungsboote in der Farbe signalrot. Da das erste Motorboot, ein "Pioner Maxi", seit über 20 Jahren problemlos seinen Dienst tut, hat der Verein sich auch bei der Neuanschaffung wieder für ein "Pioner"-Boot entschieden, und zwar für das Modell "Pioner 13". Die norwegischen Pioner-Boote gelten als besonders robust, sicher und pflegeleicht, motorisiert sind beide Boote mit 15-PS-Aussenbordmotoren der Marke "Yamaha". Gekauft hat der WSU das neue Gespann von der Riepster Firma Matschke u. Müller GmbH, die diese Bootsserie seit über 45 Jahren aus Norwegen importiert aber auch den WSU seit vielen Jahren sponsormässig unterstützt. Das Foto zeigt das neue Motorboot im Einsatz bei der diesjährigen Kinder- und Jugendregatta auf dem Uphuser Meer.

Das vergangene Wochenende am Uphuser Meer stand ganz im Zeichen der Kinder und Jugendlichen, denn die Wassersportabteilung des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer Anlieger e. V. veranstaltete eine reine Kinder- und Jugendregatta. Gerade die Nachwuchsarbeit wird beim WSU seit der Gründung vor vielen Jahren gross geschrieben. Mit einigen vereinseigenen Segeljollen der Klassen "Europe", "420er" und der Einstiegsjolle "Optimist" sowie zwei Begleitmotorbooten bietet der WSU auf seinem Vereinsgelände am Uphuser Meer mehr als gute Lehrgangsbedingungen.

Samstag Vormittag herrschte auf dem Vereinsgelände am Ostufer des kleinsten Emder Binnenmeeres ein aufgeregtes und lebhaftes Treiben. Die "Optimisten" und "420er" wurden für die 1. Kinder- und Jugendregatta 2015 vorbereitet. 18 gespannte Mädchen und Jungen vom WSU, aber auch vom Yachtclub Aurich (YCA) und Yachtclub Greetsiel (YCG) waren angereist. Für fast alle waren es die ersten Regattaerlebnisse.

Warmes, sonniges Wetter mit einer schwachen Brise aus westlichen Richtungen bedeuteten ideale Wetterbedingungen für die Nachwuchssegler. Nachdem alle Boote aufgeriggt und gecheckt waren, stellten die Sportwarte des WSU, Petra Borkowitz und Uwe Kinast, als Regattaleitung den Kurs und die Startregeln vor. Um 14 Uhr folgte für 12 Optimisten der Startschuss für den 1. Lauf, bei dem ein Dreieckskurs 2 mal gesegelt werden musste. Nach ca. 45 Minuten erreichte Hauke Folkerts (WSU) mit grossem Vorsprung vor Jan-Dirk Sanders (YCG) und Max Utermöhlen (WSU) als erster das Ziel. Die 420er griffen 5 Minuten später ins Regattageschehen ein. Drehende Winde und wechselnde Windfelder verlangten von den jungen Seglern neben seglerischem Können, hohe Wachsamkeit und Übersicht. Hier zeigte das Team Christian Bekker und Esther Maria Alberts (YCA) vom Start weg eine überzeugende Leistung und gewannen die erste Wettfahrt vor Max Biskup (YCA) und Rouwen Miege(WSU), die sich erst Stunden zuvor als neues Team zusammen stellten. Dritter wurde das junge Team vom Yachtclub Aurich mit Jan-Malte Bekker als Steuermann und Vorschoter Sven Lademacher.

Den gleich anschliessenden 2. Lauf gewannen erneut Hauke Folkerts(WSU) im Opti vor Jan-Dirk Sanders (YCG), strahlender Dritter wurde Tim Scholz (YCA). In der 420er Klasse waren die Zieleinläufe wie im ersten Lauf, doch dieses Mal war der Kampf um Platz 2 sehr viel spannender. Nach ständigen Führungswechseln schien bis kurz vor dem Ziel für Jan-Malte Bekker/Sven Lademacher der 2te Platz sicher zu sein. Aber ein Winddreher war für das Team Biskup/Miege günstig und bescherte beiden letzten Endes beim Zieldurchgang ein paar Meter Vorsprung.

Wegen der jetzt abflauende Winde wurde kein dritter Lauf gestartet. Das war allen recht, denn an Land gab es leckeres Süsses zu knabbern und Deftiges vom Grill, ausserdem stand ja noch die Siegerehrung an. Aus den Händen von Petra Borkowitz erhielten die jungen Segler/innen ihre Medaillen und Pokale - Heute war jeder ein Gewinner! 

Gesamtergebnisse:

Klasse "Optimist": 1. Hauke Folkerts (WSU, 2 Pkt.), 2. Jan Dirk Sanders (YCG, 4), 3. Tim Scholz (YCA, 7), 4. Max Utermöhlen (WSU, 9), 5. Christoph Griggel (YCA, 12), 6. Talea Willms (YCG, 13), 7. Luna Post (WSU, 15), 8. Tamme Ehrlich (WSU, 16), 9. Ben Poppinga (WSU, 16), 10. Jente Paulusma (WSU, 18), 11. Jakob Voss (YCA, 22), 12. Marit Harken (WSU,23)

Klasse "420er": 1. Christian Bekker/Esther Maria Alberts (YCA, 2 Pkt.), 2. Max Biskup/Rouwen Miege (YCA/WSU, 4), 3. Jan-Malte Bekker/Sven Lademacher (YCA, 3).


Fotos sind im Internet auf der Vereinsseite www.uphusermeer.de und bei facebook abrufbar. 

Die nächsten Termine des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V.:

Samstag, 25.07.2015, ab 15 Uhr: Kreatives Kinderfest auf dem WSU-Vereinsgelände

Samstag, 01.08.2015, 15 Uhr: Fussballspiel gegen den WVE am Kleinen Meer (Hieve)

Samstag 15.08.2015, 15.30 Uhr. "Alles was schwimmt auf's Wasser" - DER Sommerspass

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Nächste Termine

25. 02. 2018, 15:00 -
Nordic Walking
04. 03. 2018, 11:00 -
Jahreshauptversammlung
06. 03. 2018, 20:00 -
Seglerhock
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