Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

Friedrich Müller vom Wassersport-Verein Emden (WVE) ist der neue Emder Stadtmeister der Finn-Dinghy-Klasse. Er konnte sich am vergangenen Wochenende in einem Feld aus 10 Einhand-Jollen durchsetzen und löst damit den Titelverteidiger Gerd-Uwe Hillers (WVE) ab, der wegen Ortsabwesenheit nicht starten konnte. Die Ausrichtung der alljährlichen stattfindenden Regatta übernehmen die 4 Emder Segelvereine (ESV, SVN, WVE, WSU) im jährlichen Wechselrhytmus. Während die am Kleinen Meer ansässigen Vereine (ESV, SVN und WVE) die Wettfahrten an der Hieve austragen, veranstaltet der WSU (Wassersportverein Uphuser Meer) alle 4 Jahre die Stadtmeisterschaft auf dem Uphuser Meer, so wie auch jetzt in diesem Jahr. Für die Uphuser Meeranlieger war diese Veranstaltung neben der "Aalregatta" im Herbst sicherlich ein sportlicher Saisonhöhepunkt. Die Ausschreibung gilt alljährlich für die Finn-, aber auch für die Europe-Klasse, die aber in diesem Jahr leider kein ausreichendes Starterfeld aufbieten konnten und somit in 2015 keinen Emder Stadtmeister ermitteln konnten. So gingen dann nur 10 olympische Finn-Dinghy-Jollen an den Start, unter ihnen auch einige Ranglistensegler, so dass eigentlich attraktiver Segelsport zu erwarten war. Leider spielte der Wettergott hier nicht so ganz mit, denn er präsentierte am ersten Wettfahrtstag den heissesten Tag des Jahres mit hohen Temperaturen und nur schwachen, leicht drehenden Winden um 2-3 Beaufort aus westlichen Richtungen. Den Aktiven wurde trotz der nur leichten Winde so viel abverlangt, neben Kondition und Konzentration hatten sie auch noch mit der Hitze zu kämpfen, und auf dem Wasser gibt es ja bekanntlich keinen kühlenden Schatten. Bei diesen äusserlichen Verhältnissen wird jeder noch so kleiner seglerischer und taktischer Fehler arg bestraft, denn man kann hierduch wertvolle Zeit verlieren und so im Feld zurückfallen. Der erste Startschuss fiel am Samstag vormittag, insgesamt waren 5 Wettfahrten ausgeschrieben. Die Regattaleitung hatte die Sportwartin des WSU, Petra Borkowitz, übernommen, unterstützt wurde sie von Jan Eesmann (Yachtclub Aurich) sowie Sven Fischer und Lukas Sikken vom ESV (Emder Segelverein), die das Rettungsboot übernahmen. Da bei den westlichen Winden ein Up-and-Down-Kurs auf dem Uphuser Meer zu kurz wäre, wurde ein klassischer olympischer Dreieckskurs ausgelegt. Das erste Rennen konnte Peter Wolzen (WSU) mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden, dahinter platzierten sich nach spannendem Rennverlauf Uwe Kinast (WSU), Friedrich Müller (WVE), Helmut Lömker (ESV) und Holger Müller (WSU). Das zweite Rennen gleich im Anschluss gewann dann Holger Müller vor Friedrich Müller, Lömker, Kinast und Paul Zahn (WSU). Nach einer ausgiebigen und erholsamen Mittagspause auf dem WSU-Gelände stand noch ein drittes Rennen auf dem Tagesprogramm. Dieses konnte dann Friedrich Müller vor Holger Müller, Kinast, Lömker und Wolzen gewinnen. Alle drei Wettfahrten hatten trotz der Leichtwinde äusserst spannende Rennverläufe mit teils packenden Zweikämpfen, so dass die zahlreichen Zuschauer am und auf dem Uphuser Meer voll auf ihre Kosten kamen. Nach dem ersten Wettfahrtstag führte Friedrich Müller (6 Pkt.) vor Holger Müller (8), Kinast (9), Lömker (11) und Wolzen (12). Bei diesem Punktestand und noch zwei ausstehenden Rennen war noch vieles möglich, die Entscheidung musste am Sonntag fallen. Trotz der sportlichen Konkurrenz pflegen gerade die Einhandegler die Geselligkeit sehr, so wurde dann auch der Samstag abend mit einem zünftigen Seglerhock im WSU-Schuppen abgerundet.
 
Am zweiten Wettfahrtstag musste die Entscheidung fallen. Doch der Wind hatte stark nachgelassen, teilweise war das Wasser des kleinsten Emder Binnenmeeres spiegelglatt - Flaute! Dazu konnte man schon entfernte Gewitter wahrnehmen. Nach mehrmaligen Startverschiebungen wurde zwar noch einmal gestartet, aber dieses Rennen musste nach kurzem Verlauf wegen zu stark drehender Winde wieder abgebrochen werden. Da auch die Aussichten aus dem Internet keine Besserung versprachen, entschied die Wettfahrtsleitung schliesslich die Regatta abzubrechen. So kamen letztendlich nur die drei absolvierten Rennen vom Samstag zur Wertung, der bisherige Zwischenstand wurde so zum Endergebnis. Während der Siegerehrung erhielt der neue Emder Stadtmeister, Friedrich Müller, den Wanderpokal des Finn-Stadtmeisters, ein Halbmodell der Segeljolle. Alle Teilnehmer erhielten noch einen Erinnerungspreis, bevor dann zum Abschluss der Regatta ein kleines Feuerwerk abgebrannt wurde. 
 
Endergebnis: 1. Friedrich Müller (WVE, 6 Pkt.), 2. Holger Müller (WSU, 8), 3. Uwe Kinast (WSU, 9), 4. Helmut Lömker (ESV, 11), 5. Peter Wolzen (WSU, 12), 6. Paul Zahn (WSU, 18), 7. Hanno Hartmann (WVE, 21), 8. Rainer Claassen (WSU, 23), 9. Rewert Wemhörner (WSU, 27), 10. Werner Bockstiegel (WSU, 30).
  
 

Die nächsten Termine des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V.:

 

Samstag, 11.07.2015, ab 14 Uhr: Kinder- und Jugendregatten für Optis, 420er und Europes

Samstag, 25.07.2015, ab 15 Uhr: Kreatives Kinderfest auf dem WSU-Vereinsgelände

Samstag, 01.08.2015, 15 Uhr: Fussballspiel gegen den WVE am Kleinen Meer (Hieve)

Samstag 15.08.2015, 15.30 Uhr. "Alles was schwimmt auf's Wasser" - DER Sommerspass

 

Am ersten Juli-Wochenende (04./05. Juli 2015) findet auf dem Uphuser Meer ein sportlicher Saisonhöhepunkt statt, denn dann segeln die Einhandsegler der beiden Klassen "Finn-Dinghy" und "Europe" die Emder Stadtmeisterschaft aus. Die Ausrichtung der alljährlichen stattfindenden Regatta übernehmen die 4 Emder Segelvereine (ESV, SVN, WVE, WSU) im jährlichen Wechselrhytmus. Während die am Kleinen Meer ansässigen Vereine (ESV, SVN und WVE) die Wettfahrten an der Hieve austragen, veranstaltet der WSU (Wassersportverein Uphuser Meer) alle 4 Jahre die Stadtmeisterschaft auf dem Uphuser Meer. Ausgeschrieben sind 5 Wettfahrten, der erste Start ist für Samstag um 11 Uhr vorgesehen. Titelverteidiger sind Dr. Gerd-Uwe Hillers in der "Finn"-Klasse und Bente Molthagen in der "Europe"-Klasse. Da die Geselligkeit gerade bei den Einhandseglern sehr gepflegt wird, wird es auch ein Rahmenprogramm an Land geben.


Ausschreibung zum Download

Engagement: Die Arbeitsloseninitiative „Phönix” hat erst in Kunst gemacht und nun eine kleine Holzjolle gebaut. Jetzt will sie sie an einen Wassersportverein verschenken. Doch hinter dem Bootsbau steckt noch eine ganz andere Geschichte.

Eine Sonderseite aus der Emder Zeitung von Jens Voitel (Text) und Eric Hasseler (Fotos).

Die fünf Männer machen nicht viele Worte. Warum auch? Worum es geht bei diesem Treffen in der Werkstatt hinter der Emder Volkshochschule, liegt ja gleich nebenan auf zwei Holzböcken. Das spricht für sich: Es ist eine kleine Jolle - fein geschliffen, frisch lackiert, ein Schmuckstück aus Holz. Der Mast liegt noch in einer anderen Ecke, das Schwert und das Ruder auf der Werkbank. Aber die Teile kommen in den nächsten Tagen dran.Im März des vergangenen Jahres war die Idee geboren, im August ging es an die Arbeit, erst einmal in der Woche, dann zweimal. Immer donnerstags und freitags. Jetzt ist das Boot, das man in eingeweihten Kreisen eine „Benjamin-Jolle” nennt und das künftig den Namen „Wattwurm” tragen soll, fertig.

Was soll man darüber also noch groß sagen? Holger Wenzel (53), Reinhold Ramien (53), Heinrich Windemuth (52), Rainer Geerken (57) und Klaus Berndt (53) machen nicht gern viele Worte. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, weil sie lieber im Verborgenen wirken und gern unter sich sind. Was sie eint, ist eine lange, manchmal mehrjährige Arbeitslosigkeit. Perspektive? Ungewiss.

Um sich nicht vom Alltag ohne Arbeit kaputt machen zu lassen, haben sie sich vor etwa drei Jahren zu einem kleinen Kreis zusammengeschlossen. Freiwillig. Zum Quatschen. Zum Austauschen. Oder auch nur zum Kaffee trinken. Rund 14 Mann, die meisten haben sich in Maßnahmen des Jobcenters kennengelernt. Irgendwann reichte ihnen das aber nicht mehr. Sie wollten selbst etwas tun. Sie nannten ihre Gruppe „Phönix”.

Um sich sinnvoll zu beschäftigen, dem Alltag wieder ein paar Leitplanken zu geben, machten sie zunächst in Kunst. Eine Studentin half den Männern, die zuvor nur wenig, ja, eigentlich gar nichts mit Kunst am Hut hatten. Mit Ausnahmen. Aber selbst Kunst lebt nicht von Luft allein. Das Jobcenter gab ein bisschen Geld dazu, fürs Material. Nicht aus Mitleid, sondern weil Anja Schlinkert erkannte, dass sich da Langzeitarbeitslose nicht hängen lassen wollten. Am Ende gab es sogar eine kleine Ausstellung, die Emder Zeitung berichtete darüber. Doch was sollte danach kommen?

Auf der Suche nach einem neuen Projekt ist man nun auf den Bootsbau gestoßen. Und es war wie bei der Kunst: Keiner hatte je ein Boot gebaut, geschweige denn in einem gesessen. Erst wollten sie einen alten Kahn restaurieren, dann fragten sich die Männer, warum kein neues Boot bauen? Und nachdem man mit dem Jobcenter und dem städtischen Gebäudemanagement gesprochen und damit Material und Werkstatt zur Verfügung standen, konnte es losgehen. Auch das Glück kam hinzu. Es hieß Theodor Post. Post arbeitet für das Gebäudemanagement der Stadt, und die Werkstatt ist im Grunde sein Reich. Nebenbei ist er auch noch Hobby-Bootsbauer.

„Er ist unsere Maschine”, sagen die fünf Männer. Ohne ihn wäre das alles wohl nichts geworden. „90 Prozent der Jolle”, sagt Heinrich Windemuth, „ist reine Handarbeit.” Mit einem breiten Grinsen denken die Männer von „Phönix” an den Tag, als die zwei Sperrholzplatten - 3,05 mal 2,55 Meter - angeliefert worden sind. Das soll ein Boot werden? Die Fragezeichen hingen in der Werkstatt wie Gewitterwolken über dem See. „Theo hat uns dann erst einmal gezeigt, wie man einen Bauplan lesen muss”, sagt Rainer Geerken, der zu den Gründungsmitgliedern von„Phönix”gehört.Postwares auch, der aus einem Werkstatttag zwei gemacht hat. „Sonst kommt man nicht richtig rein in die Sache.”

Die Jolle ist sogar eine Emder Erfindung. Anfang des 60er Jahre wurde sie von Heinrich Benjamins entwickelt. „Wir suchten ein Boot für das kleine Meer: wenig Tiefgang, leicht zu bauen, geeignet für die Kleinen, für die Benjamins”, sagt der ehemalige Nordseewerker am Telefon. Der 80-Jährige hört von der Emder Zeitung davon, dass ein paar Arbeitslose sein Boot nachbauen. Und es freut ihn: „Das ist doch toll.” Früher sind nach den Plänen des Seglers über 100 dieser Jollen gebaut worden. Vorbild war ein niederländisches Boot, das „Piraatje”. Das Besondere an der „Benjamin-Jolle”: zwei Sperrholzplatten, ein Klappschwert, ein Gaffelsegel. Leicht zu bauen - wenn man es kann. Die Männer von „Phönix” zeichneten Bauteil für Bauteil auf und sägten sie aus. 

Die „Benjamin-Jolle” besteht im Wesentlichen aus zwei großen Teilen, die gebogen werde und in die Form eines Bootes gebracht werden müssen. Doch vorher muss gesägt, gebohrt, gehobelt und geschliffen werden. „Hobeln? Hä?” Windemuth fragt sich noch heute, wie das damals in die Köpfe gegangen ist. Woche für Woche wurde aus den Sperrholzplatten mehr und mehr ein Boot. Zwischendurch wechselte zwar mal der Bautrupp, die Arbeiten gingen aber immer voran. „Die Jungs haben wirklich gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass das alles für sie neu war”, lobt Theodor Post. Nur ein einziges Mal hat man sich versägt. Ein einziges Mal musste ein Stück Holz nachgekauft werden. Selbst Klaus Berndt, der eigentlich lieber Kunst macht, hat es Spaß gemacht. „Selbst ich als Aushilfsmatrose habe etwas gelernt”, sagt er und lächelt.

Der spannendste Augenblick, da sind sich fast alle einig, war, als man die ausgeschnittenenSperrholzbretterzu einem Bootskörper biegen musste. „Da war unheimlich Spannung drauf”, sagen Heinrich Windemuth und Holger Wenzel. Und siehe da: Es funktionierte. Dass das funktioniert, hätten sie erst geglaubt, als das Ding hielt. Und ein Segel bekommt das Boot natürlich auch, gesponsert von der Emder Schiffsausrüstung, die das Projekt offenbar auch begeistert hat. Der Lerneffekt in Sachen Handwerk, für den Umgang mit dem Werkzeug, den jeder der Mitwirkenden mal mehr mal weniger kannte, ist das eine. Das andere ist das Selbstvertrauen, dass die Männer bekommen haben. Alle, lange Zeit nicht mehr im Arbeitsmodus, haben gewonnen. „Ich weiß jetzt, dass ich auch etwas anfangen kann, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe”, sagt Rainer Geerken. Und Klaus Berndt sagt: „Theoretisch können wir doch alles.”

Jetzt kann man das Ergebnis auch sehen. Premiere war allerdings schon: auf der Großveranstaltung „Vorbeugen - echt stark” in der Emder Innenstadt sorgte das kleine Boot für einiges Aufsehen. Vor allem ältere Emder wollten mit der Hand über das herrlich glatte Holz zu streichen. Die Männer von „Phönix” genießen still. In den nächsten Wochen wollen sie den „Wattwurm” verschenken. An den Freizeit- und Sportverein Uphuser Meer, der das Boot auch für die Segelschulung des Nachwuchses einsetzen will. Und „Phönix”? Die wollen dran bleiben am Bootsbau. Zumindest ist das der Plan. Vielleicht mit einem alten Boot.

Stichwort  „Benjamin-Jolle”

Entworfen hat die kleine Jolle der Emder Heinrich Benjamins, ein ehemaliger Nordseewerker. In den 60er Jahren hatte er für seinen Segelverein ein geeignetes Boot gesucht, mit dem man auf dem Kleinen Meer fahren konnte. Das Problem war dort der geringe Tiefgang. Vorbild ist das niederländische „Piraatje”, allerdings ist die „Benjamin-Jolle” länger und hat ein kürzeres Schwert. Die „Benjamin-Jolle” besteht im Kern aus zwei 3,05 mal 2,50 Meter großen Sperrholzplatten. Nach Angaben von Benjamins sind über die Jahre 100 bis 120 Jollen nachgebaut worden.

 

 

Aus der Emder Zeitung von Jens Voitel (Text) und Eric Hasseler (Fotos).

 

In diesem Jahr fand am und auf dem Uphuser Meer wieder ein Kurs zur Erlangung des Sportbootführerscheines binnen statt, der durch den ansässigen Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. durchgeführt wurde. Acht Mitglieder des WSU und sechs Wassersportler von der Hieve (Kleines Meer) haben hier ihre Prüfung bestanden. Die Theorieausbildung begann beim WSU und beim ESV (Emder Segelverein) bereits Anfang Februar, die theoretische Prüfung haben die Teilnehmer dann am 21. März abgelegt. Die Mitglieder des WSU wurden von den Sportwarten Petra Borkowitz und Uwe Kinast in Theorie und Praxis ausgebildet, die Ausbildung beim ESV übernahmen Uwo Bruns (Theorie) sowie Hans-Jörg und Sven Fischer (Praxis). Seit Anfang April lief dann die Praxisausbildung am Uphuser und am Kleinen Meer und am 27. Mai konnten die Teilnehmer ihr Können vor der amtlichen Prüfungskommission unter Beweis stellen. Die Ausbildung und die Prüfung am Uphuser Meer erfolgten in den zwei vereinseigenen Pioner-Motorbooten und 420er-Segeljollen. Sieben Prüflinge haben die Prüfung für Segel- und Motorboote abgelegt und sieben Prüflinge legten ausschließlich die Motorbootprüfung ab. Die nächste Führerscheinprüfung findet Anfang Oktober am Uphuser Meer statt. Bis dahin werden neun jugendliche und drei erwachsene Wassersportler vom Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. unter Anleitung von Petra Borkowitz und Uwe Kinast auf die Sportbootführerscheinprüfung Segeln und Motorboot vorbereitet.

Die Prüfung am 27. Mai haben bestanden: Jan Eesmann, Dr. Jan Gravemann, Alfred Meyer, Meike Spormann, Marco Spormann, Niklas Reinema, Julian Lange, Hermann Asbreuk, Torben Fischer, Malte Kleinsteuber, Kasjen Saathoff, Luca Bergmann, Manuela Heyen, Niklas Janßen.

Teilnehmer des WSU während der Führerscheinausbildung am Uphuser Meer

5 Boote der olympischen Einhandjollenklasse „Finn-Dinghy“ meldeten zur Pfingstregatta des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. und wurden am Samstag von der Wettfahrtsleiterin Petra Borkowitz auf den ausgelegten „Up-and-down“-Kurs geschickt. Leicht bedecktes aber trockenes Wetter mit nordöstlichen Winden um 3-4 Beaufort, die allerdings sehr viele Böen und Dreher aufwiesen, verlangten volle Konzentration von den Aktiven. In den ersten beiden Wettfahrten entwickelte sich ein Zweikampf um die Spitze zwischen Peter Wolzen und Holger Müller. Die erste Wettfahrt gewann schliesslich nach spannendem Rennverlauf Peter Wolzen, das zweite Rennen konnte dann Holger Müller für sich entscheiden. Dahinter platzierten sich Rainer Claassen, Paul Zahn und Werner Bockstiegel. Damit waren Wolzen und Müller punktgleich, die Entscheidung sollte am zweiten Regattatag fallen. Am Pfingstsonntag schien zwar die Sonne, aber der Wind hatte stark nachgelassen, wehte nur noch sehr schwach und änderte ständig seine Richtung. Das Auslegen eines segelbaren Kurses war somit kaum möglich und nach einer einstündigen Wartezeit entschied sich die Wettfahrtsleitung zum Abbruch der Regatta und hisste die blau-weiss-karierte Flagge auf dem WSU-Startboot. Aber es musste natürlich trotzdem einen Sieger geben: Da Wolzen und Müller zu diesem Zeitpunkt punktgleich waren, kam die Regel "die letzte gesegelte Wettfahrt entscheidet" zur Geltung. Da der Sieger dieses letzten Rennens Holger Müller hiess, wurde er hiermit auch Gesamtsieger der Pfingstregatta auf dem Uphuser Meer, damit gewann er übrigens diese Regatta bereits zum dritten Mal in Folge.
 
Die nächste Segelveranstaltung auf dem Uphuser Meer wird vom 4.-5. Juli 2015 ausgetragen, dann werden hier die Emder Stadtmeisterschaften in den Klassen "Finn-Dinghy" und "Europe" ausgesegelt.

Gesamtergebnis:
1. Holger Müller (WSU, 3 Pkt.), 2. Peter Wolzen (WSU, 3), 3. Rainer Claassen (WSU, 6), 4. Paul Zahn (WSU, 8), 5. Werner Bockstiegel (WSU, 10)

Bilder gibt es hier.

 

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