Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

Am kommenden Pfingst-Wochenende wird am Uphuser Meer wieder Regatta gesegelt, denn die traditionelle “Pfingst-Regatta” steht auf dem Programm, die vom ansässigen Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. ausgerichtet wird. Der erste Start ist für Samstag 15 Uhr angesetzt, die weiteren Starts nach Bekanntgabe durch die Wettfahrtsleitung, die wieder von der Sportwartin des WSU, Petra Borkowitz, übernommen wird. Meldungen sind noch möglich.

Am vergangenen Wochenende wurde auf dem Dümmersee das traditionelle "Einhandwochenende" ausgetragen, zu dem der ansässige Segel-Club Dümmer e. V. (SCD) eingeladen hatte und fast 70 Segler der Einladung Folge leisteten. Neben 14 Jollen der Contender- und 27 der Europe-Klasse, waren auch 27 Boote der olympischen Klasse Finn-Dinghy, die diese deutsche Ranglisten-Regatta auf dem Dümmersee als "Westmeisterschaft" betitelt hatten. Am Start der Finns war auch ein "Emder Quartett" bestehend aus den Aktiven Helmut Lömker (ESV) und Friedrich Müller (WVE) von der Hieve (Kleines Meer), sowie Holger Müller (WSU) und Uwe Kinast (WSU) vom Uphuser Meer. Ausgeschrieben waren fünf Wettfahrten, die auch alle durchgeführt werden konnten.

 

Der Samstag bescherte den Aktiven reichlich Wind und nasskaltes Wetter. Bei Windstärke 4 bis 6 Beaufort aus Süd-West ging es um 13.00 Uhr an den Start zur ersten von drei Wettfahrten, die am Samstag zu segeln waren. Am ersten Regattatag belegten alle vier Emder Segler überwiegend vordere Plätze: Uwe Kinast belegte die Plätze 3, 10 (Kenterung) und 1, Holger Müller segelte auf Rang 15 (Kenterung), 9 und 5, Friedrich Müller landete auf den Plätzen 10, 4, 14 (Kenterung) und Helmut Lömker platzierte sich auf den Rängen 5, 6 und 10. Es gab neben dem rasanten Segelsport auch noch einige spektakuläre Kenterungen, die aber alles glimpflich, d. h. ohne Schaden an Personen und Material, abliefen. Am Abend gab es für alle Segler ein reichhaltiges Kalt-/Warmes-Buffet, danach kehrte aber sehr schnell Stille ein, denn wegen des starken Winds waren die meisten Teilnehmer recht ausgepowert und gingen früh zu Bett.

 

Am Sonntag war der Wettergott gnädiger mit den Aktiven, die Sonne schien und der Wind wehte nur noch mit Stärke 2 bis 3 Beaufort über den Dümmersee. Bei stark drehenden Winden wurden noch zwei Wettfahrten gesegelt, bei denen Friedrich Müller mit einem 2. Platz und Holger Müller mit einem 3. Platz ihre besten Einzelergebnisse erzielten. In der Gesamtwertung haben sich letztlich alle 4 Emder Segler unter den Top 11 platzieren können. Gesamtsieger der Regatta der Finn-Dinghys wurde Martin Hoffmann aus dem sauerländischen Hemer mit den Plätzen 1, 1, 3, 1, (4) vor Michael Kluegel aus Salzgitter (2, 2, 2, (10), 6), dritter wurde Claus Wimmer vom Steinhuder Meer (8, 3, (DNF), 2, 1). Die Emder Segler platzierten sich wie folgt: Uwe Kinast (WSU) auf Platz 4 mit den Plätzen 3, 10, 1, 8, (14), Holger Müller (WSU, GER 280) wurde 5. mit den Plätzen (15), 9, 5, 3, 9. Die beiden Segler vom Wassersportverein Uphuser Meer gehörten damit zu den Preisträgern dieser Regatta. Friedrich Müller (WVE) wurde 9. (10, 4, (14), 12, 2) und Helmut Lömker (ESV) belegte Platz 11 (5, 6, 10, (11), 10). Da das Einhandwochenende auf dem Dümmersee von der Klassenvereinigung der Finns als deutsche Ranglistenregatta gewertet wurde, konnten die Emder Segler so fleissig Ranglistenpunkte sammeln. Nähere Informationen und Ergebnisse sind auf der Webseite der Wettfahrtgemeinschaft Dümmer e. V. abrufbar ( www.wg-duemmer.de ).

 

Die Wassersportsparte des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer war am Wochenende auf der Veranstaltung  „Gemeinsam vorbeugen…echt stark“ in der Emder Innenstadt aktiv im Einsatz (siehe auch Berichterstattungen in der EZ und OZ).

Petra Borkowitz als 1. Segelwartin und der Koordinator für die Kooperation mit dem GaT, Detlef Hillers, waren für diese Veranstaltung, auf der sich unser Verein mit seiner Jugendarbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen konnte, federführend.Helfende Hände aus Schülerkreisen des GaT und das spontane ganztägige Mitwirken von Frauke Thomas (Jugendwartin) und Kerstin Waldeck und weiteren Vereinsmitgliedern waren notwendig, um den vielen Nachfragen gerecht zu werden.

Für die interessierten Kinder und Jugendlichen waren natürlich die ausgestellten Optimistenjollen erster Anlaufpunkt. Als Anschauungsobjekte waren zwei vereinseigene  Optimisten-Segler voll aufgetakelt ausgestellt. Als Besonderheit konnten Kinder und Jugendliche an einem Simulator erste Trockenübungen in einem Segelboot erleben. Der von einem befreundeten Emder Segelverein dem WSU zur Verfügung gestellte Simulator (Marke Eigenbau, siehe Bild) diente dem Nachwuchs dazu,  erste praktische und auch theoretische Segelerfahrungen an Land zu erlernen.

Aber auch viele ältere Besucher unserer Ausstellungsfläche waren insbesondere an dem Rohbau der ausgestellten Benjamin-Jolle sehr interessiert. Viele Väter fühlten sich in die Vergangenheit zurückversetzt, denn viele hatten damals ihren Kindern eben eine solche Jolle nach Ausbauplänen von Heinrich Benjamins selber gebaut und damit den Segelsport auf dem Uphuser Meer  „die Steigbügel gehalten“.

Im Rahmen eines Förderprogrammes der Arbeitsagentur wird zur Zeit in einer Werkstatt diese Benjaminjolle anhand alter Pläne nachgebaut und nach Fertigstellung dem WSU,  für die  praktische Ausbildung des Nachwuchses auf dem Uphuser Meer, kostenlos zur Verfügung gestellt. Mitglieder des Vorstandes konnten mittlerweile die Emder Schiffsaurüstung als Segelsponsor gewinnen.

In einem Gespräch mit dem Redakteur der Emder Zeitung, Herr Kahle, hat der WSU-Vorsitzende die Grundlagen für eine seperate Berichterstattung bei Übergabe der Benjamin-Jolle an den Verein – natürlich  unter Beteiligung aller maßgeblichen Akteure – vorab vereinbaren können. Dies dürfte wieder einen Schub bei den Bemühungen geben, neue Vereinsmitglieder zu gewinnen bzw. den Nachwuchs an den Segel- und Wassersport im Verein heranzuführen.

Bilder vom Tag der Veranstaltung „Gemeinsam vorbeugen…echt stark“ sind in der Galerie anzusehen.

Bericht der Ostfriesen-Zeitung

Am vergangenen Wochenende (18./19.04.2015) fand auf dem Zwischenahner Meer eine deutsche Ranglistenregatta der olympischen Einhandklasse "Finn-Dinghy" statt. Der "Ammerländer Finn-Cup" wurde wie immer vom ansässigen Zwischenahner Segel-Klub e. V. (ZSK) ausgeschrieben und ausgerichtet. Am Start war ein hochrangiges Feld mit 31 Seglern aus dem Norden, Osten, Westen und Südwesten Deutschlands. Aus Emden waren insgesamt fünf Segler in Bad Zwischenahn vertreten: Drei Segler von der Hieve (Friedrich Müller, Helmut Lömker und Jörg Jahnsen), sowie zwei Aktive vom Uphuser Meer (Holger Müller und Uwe Kinast).

Die erste Wettfahrt begann am Samstag gegen 13.30 Uhr mit leichter Verspätung, denn wegen des stark drehenden Windes aus Nord musste die Wettfahrtleitung den Kurs neu auslegen. Das erste Rennen gewann dann Jörg Jahnsen, der mit dem stark drehenden Wind um drei Beaufort am besten klar kam. In der zweiten Wettfahrt hatte Jahnsen jedoch einen Frühstart und wurde daher disqualifiziert, zur dritten Wettfahrt konnte er wegen Materialschadens leider gar nicht mehr antreten, und fiel so in der Gesamtwertung zurück. Nach drei absolvierten Wettfahrten am Samstag stand das Endergebnis bereits fest, denn am Sonntag konnte die vierte noch vorgesehene Wettfahrt mangels Wind nicht mehr ausgetragen werden. Sieger in der Einzelwertung wurde Dirk Meid aus Koblenz (15 Pkt.) vor dem punktgleichen Lars Haverland aus Schwerin und Holger Krasmann aus Witten (17 Pkt.). Die Emder Finn-Segler konnten sich in dem anspruchsvollen Feld und bei diesen schwierigen äusseren Bedingungen sehr gut behaupten, drei Aktive landeten in den "Top 10". Hier die Platzierungen der Emder Teilnehmer: 4. Friedrich Müller (WVE, 19 Pkt.), 5. Uwe Kinast (WSU, 23 Pkt.), 9. Helmut Lömker (ESV, 30 Pkt.), 13. Holger Müller (WSU, 36 Pkt.) und 23. Jörg Jahnsen (WVE, 65 Punkte).

Neben der Einzelwertung gab es auch noch eine Teamwertung. Teamsieger wurde hier das Emder Team mit Friedrich Müller (Platz 4), Uwe Kinast (Platz 5) und Helmut Lömker (Platz 9). Sie gewannen die mittlerweile 40. Friesen-Finn-Team-Trophy mit 20 Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Team und erhielten für ein Jahr die kupferne Milchkanne als Wanderpreis, die übrigens zum ersten Mal in 1976 ausgesegelt wurde.


 Team Emden mit Helmut Lömker, Uwe Kinast und Friedrich Müller (v.l.n.r.)

2015 ist für unseren Verein ein Jubiläumsjahr, denn wir feiern die 25-jährige Mitgliedschaft im DSV (Deutscher Segler-Verband). Aus diesem Anlass wurde auf der Jahreshauptversammlung auch eine entsprechende Urkunde überreicht, die jetzt in unserem Vereinshaus einen würdigen Platz gefunden hat. Alle Infos über die interessante Chronik des WSU unter http://www.uphusermeer.de/index.php/chronik.html .

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