Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Umwelt

Am 29.09.2015 steht nochmals die Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan „Aufstellung weiterer Windenergieanlagen Emden-Ost“, hier insbesondere die Aufstellung zweier  weiterer Windmühlen zwischen dem Bansmeer und dem Uphuser Meer auf der Tagesordnung (siehe Anlage). Eine Beschlussfassung hierzu wurde auf der letzten Sitzung wegen Zeitüberschreitung auf den 29.09.2015 verschoben. Daraus ergibt sich nunmehr gemäß Tagesordnungspunkt TOP 3 ausnahmsweise eine weitere Möglichkeit, Fragen an die Mitglieder des Ausschusses, insbesondere hinsichtlich der besagten Windmühlen,  zu stellen.

Jeder Einzelne hat – sofern ein Interesse besteht -  die Möglichkeit, (nur) unter Punkt TOP 3 durch einen kleinen Redebeitrag nochmals deutlich zu machen, das die Aufstellung weiterer Windmühlen nördlich der Autobahn (vom Uphuser Meer aus gesehen vor der Autobahn) durch wahrscheinlich zu erwartende Emissionen nicht im Sinne der Naherholung am  Uphuser- und Bansmeer und vor allem nicht im Sinne der Anlieger ist.

 Zur weiteren Information habe ich nochmals die Anlage 5 beigefügt, aus der die im Rahmen der öffentlichen Auslegung gemachten Einwendungen und deren Abwägung zu entnehmen ist. Die Einwendungen sind seitens der Verwaltung gänzlich abgelehnt worden!

 Siehe auch:Homepage Stadt Emden unter Schnellzugriff Bürgerinformationssystem und dann die entsprechende Sitzung v. 29.09.2015 um 16.30 Uhr aufrufen samt Anlagen

 https://gremieninfo.emden.de/bi/to0040.asp?__ksinr=20063178

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Infrage kommen vier neue Flächen/ Anlieger sind dagegen

 Emden. Im Osten von Emden sollen vier große Areale für neue Windparks ausgewiesen werden. Dafür hat sich die Politik am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss einstimmig ausgesprochen. Daran hat auch der Appell des Vorsitzenden des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer, Thomas Waldeck, nichts geändert. Die Anleger fürchten um das Flair am Meer und vor einer zunehmenden „Verpargelung“ der Landschaft.

 Wie berichtet, sucht die Verwaltung seit Längerem nach neuen Flächen für leistungsstarke Windkraftanlagen. Viel Platz steht nicht mehr zur Verfügung. Der Grund: Innerhalb eines Radius von fünf beziehungsweise 15 km um das Wetterradar an der Knopf gibt es eine Art „Bauverbotszone“.  Moderne Windkraftanlagen könnten das wichtige Radar beeinträchtigen, fürchten die Wetterfrösche. Nun kommen nur noch vier Flächen für neue Windmühlen in Frage und zwar weit weg von der Knock: im Osten Emdens.

 Das kommt nicht bei allen gut an. Neben Waldeck richtete am Dienstag auch der Emder Horst Reinema das Wort an die Ratsleute. Zwischen Bansmeer und Uphuser Meer dürfte es keine Anlagen geben. „Ich appelliere an ihren gesunden Menschenverstand“, sagte Reinema. Aus dem Publikum gab es dafür Applaus

 Die Politik will von den Einwänden allerdings nichts wissen. Man könne nicht auf der einen Seite den Ausbau der grünen Energie fordern, sich auf der anderen Seite aber neuen Windkraftflächen sperren, sagte Marianne Pohlmann (SPD). Nicht zuletzt die Stadtwerke, die südlich der Autobahn 31 zwei große Enercon-Mühlen haben bauen lassen, sein auf die Windkraftanlagen angewiesen. Letztlich profitiere jeder Emder von den Anlagen-über die Energiepreise, sagte Gerold Verlee (CDU). Auch die Grünen sehen keine Probleme: Anführungsstriche unten die Bedürfnisse von Mensch und Tier bleiben gebaut“, findet Walter Schild.

Selbst wenn die Emder auf die Ausweisung neuer Windenergieflächen verzichten, sei das keine Garantie für freie Sicht im Henrich, sagte Stadtplaner Lars Kolk  Die Nachbargemeinde Ihlow plane ebenfalls Windkraftanlagen an dem Bereich. Besser sei es, wenn die Emder schneller sind, als die Anrainer. Kolk: „Es gilt ein bisschen das Windhundprinzip.“

 Aus der Emder Zeitung vom 01.10.2015

Energie Vier Sondergebiete im östlichen Teil Emdens

Die Anlieger des Uphuser Meers müssen drei Anlagen in 600 Metern Entfernung hinnehmen.

Emden / HRO - Der Emder Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat am Dienstagabend den Weg frei gemacht für die Errichtung der vorerst letzten Windenergie-Anlagen, die in Emden errichtet werden können. Einstimmig sprach er sich dafür aus, in vier Sondergebieten im östlichen Teil der Stadt bis zu zehn Anlagen aufstellen zu lassen, darunter drei nördlich der A  31 zwischen Bansmeer und Uphuser Meer. Dagegen hatte es Widerstand der Uphuser-Meer-Anlieger gegeben.

Der Vorsitzende des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer, Thomas Waldeck, hatte vor der Sitzung noch an die Ausschussmitglieder appelliert, das Naherholungsgebiet aus dem „Räumlichen Teilflächennutzungsplan Windenergie Emden-Ost“ herauszulassen. Im Ausschuss war man aber der Ansicht, dass die geplanten Anlagen mit jeweils mehr als 600 Metern weit genug von der Bebauung am Uphuser Meer entfernt seien. Außerdem sei damit zu rechnen, dass die Gemeinde Ihlow auf ihrem Gebiet nahe dem Uphuser Meer Anlagen errichtet, wenn die Stadt Emden nicht Fakten auf den eigenen Flächen schafft. Für das Uphuser Meer sei das Sondergebiet eine Mehrbelastung, für ganz Emden aber sei es wichtig, hieß es.

Hintergrund für die Entscheidung ist auch, dass es wegen der Radaranlage des Wetterdienstes an der Knock derzeit keine anderen Flächen für den Bau von Windmühlen gibt. Der Wetterdienst befürchtet nämlich, dass sein Radar durch neue Anlagen gestört wird. Die Flächen in Emden-Ost sind die einzigen, die weit genug entfernt sind. Man wolle den Wetterdienst aber noch zu einer Umsiedlung bewegen. Dann gäbe es eine weitere mögliche Fläche zwischen Twixlum und Wybelsum.

Neben dem Sondergebiet zwischen Bansmeer und Uphuser Meer handelt es sich um zwei Flächen, die direkt an den vorhandenen Windpark im Borssumer Hammrich angrenzen. Das andere Sondergebiet liegt direkt südlich an der A 31. Dort stehen die beiden Windenergie-Anlagen der Emder Stadtwerke schon. Sie hätten vorab genehmigt werden können, weil es sich um Forschungs- und Entwicklungsanlagen handele. Ein Bundesgesetz sehe das so vor. Wenn der Nutzungsplan rechtskräftig ist, können die Anlagen nach Abschluss der Forschungs- und Entwicklungsphase in den gewerblichen Betrieb übergehen.

OZ Emden vom Donnerstag, 1. Oktober 2015, Seite 20

 

Umwelt Das Emder Gesundheitsamt hat eine weitere Wasserprobe entnommen

Die letzte Messung lag fünf Tage zurück. Die größere Konzentration von Blaualgen war am Wochenende festgestellt worden.

Emden / MÜ - Das Gesundheitsamt der Stadt Emden hat vorerst noch kein Badeverbot für das Uphuser Meer wegen des Befalls mit Blaualgen ausgesprochen. Die Behörde will zunächst das Ergebnis der Untersuchung einer Wasserprobe abwarten, die sie gestern entnahm.

Die Stadt reagierte damit auf den OZ-Bericht von gestern über das vermehrte Auftreten von Blaualgen in dem Binnenmeer. Besitzer von Wochenendhäusern an dem Gewässer hatten am vergangenen Sonntag am Nordufer einen etwa zehn Meter breiten Streifen mit einer grünlichen Algenschicht auf der Wasseroberfläche festgestellt. Das ist ein Zeichen für eine starke Blaualgenblüte. Die Anlieger befürchten, dass dem Uphuser Meer eine ähnliche Plage wie in den beiden Vorjahren droht.

Wie der Leiter des Vorstandsbüros der Stadt, Dieter Mansholt, der OZ mitteilte, hatte das Gesundheitsamt zuletzt am vergangenen Donnerstag eine Wasserprobe gezogen. Sie habe eine geringe Konzentration von Blaualgen ergeben, die noch keinen Anlass für weitere Schritte gegeben habe. Das Ergebnis der jüngsten Messung von gestern soll Mansholt zufolge heute oder morgen vorliegen.

 

Das Hamburger Fachbüro KLS hatte nach Angaben ihres Chefs Dr. Jürgen Spieker zuletzt im Juli ebenfalls Wasserproben genommen und eine „beginnende Algenblüte“ festgestellt. Das Büro ist von der Stadt beauftragt worden, das Uphuser Meer über eine Vegetationsperiode zu untersuchen, um dem verstärkten Vorkommen von Blaualgen in den vergangenen Jahren auf den Grund zu gehen. Einen ersten Zwischenbericht dieser laufenden Untersuchungen werden die Experten voraussichtlich im Herbst vorlegen.

OZ Emden vom Mittwoch, 5. August 2015

 

UMWELT Wochenendhaus-Besitzer sind in Sorge / Bakterien tauchten jetzt auch im Ems-Jade-Kanal auf

Noch warnt das Gesundheitsamt aber nicht vor dem Baden in dem Binnensee. Im September soll ein erster Zwischenbericht der Untersuchungen vorliegen.

VON HEIKO MÜLLER

 

EMDEN - In Emder Gewässern breiten sich seit einigen Tagen wieder vermehrt Blaualgen aus. Betroffen sind das Uphuser Meer sowie Abschnitte des Ems-Jade-Kanals. Wochenendhaus-Besitzer am Uphuser Meer befürchten, dass die Blaualgenblüte wie in den Vorjahren erneut zu einer Plage werden und ihnen mitten in den Ferien den Badespaß verderben könnte.

Die Stadt bestätigte gestern auf Anfrage einen verstärkten Befall mit Blaualgen im Uphuser Meer und dem Ems-Jade-Kanal, machte aber keine näheren Angaben. Unklar war zunächst, ob das Gesundheitsamt erneut Schilder aufstellen lässt, die vor dem Baden im Uphuser Meer warnen.

„Wir sind besorgt, dass wir ähnliche Situationen erleben wie in den vergangenen Sommern“, sagte der Vorsitzende des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer (WSU), Thomas Waldeck, auf Anfrage. Der Verein vertritt die Interessen der Besitzer der mehr als 150 Wochenendhäuser und der Segler an dem Binnensee im Osten des Stadtgebiets. Am vergangenen Wochenende habe sich am Nordufer ein etwa zehn Meter breiter Streifen mit einer grünlichen Algenschicht auf der Wasseroberfläche gebildet. Auf dem Ems-Jade-Kanal an der Kesselschleuse bot sich ein ähnliches Bild.

Der Chef des von der Stadt Emden mit Untersuchungen am Uphuser Meer beauftragten Hamburger Planungsbüros KLS, Dr. Jürgen Spieker, bestätigte den Befall ebenfalls. Bei der jüngsten Messung seines Büros sei im Juli eine beginnende Algenblüte festgestellt worden, sagte er.

Das Problem mit den giftigen Bakterien beschäftigt Behörden, Politik und Anlieger schon seit Langem. Es hat sich seit dem Spätsommer 2013 verschärft. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte die Plage im Sommer des vergangenen Jahres.

Damals breiteten sich Blaualgen schon im Juni aus. Wegen der hohen Konzentration hatte das Gesundheitsamt vor dem Baden gewarnt. Anlieger berichteten von einem „zentimeterdicken grü- nen Teppich“, der zeitweise die Wasseroberfläche bedeckte. Im Hochsommer sei das Wasser großflächig mit Blaualgen durchsetzt gewesen.

Nachdem Wochenendhaus-Besitzer und Politiker Alarm geschlagen hatten, schaltete die Stadt das Büro KLS ein. Es soll den Binnensee über einen längeren Zeitraum untersuchen. Davon erhofft man sich Erkenntnisse über die Ursachen des starken Befalls. Ein erster Zwischenbericht soll dem Vernehmen nach im September vorliegen.

Über die möglichen Ursachen ist bereits viel spekuliert, diskutiert und gestritten worden. Sie können vielfältig sein. Einige glauben, dass der vermehrte Eintrag von Gülle auf den Feldern rund um das Uphuser Meer zu dem massiven Blaualgen-Befall führe. Andere vermuten hingegen „schwarze Schafe“ unter den Wochenendhausbesitzern, die ihre Klärgruben nicht regelmäßig leerpumpen. Zudem gibt es Leute, die den Kot von Wildgänsen als Ursache nicht ausschließen

Auf Anregung des WSU hatte sich im Frühjahr ein runder Tisch mit allen beteiligten Behörden, Interessenverbänden und -gruppen gebildet, um die Untersuchungen des Fachbüros zu begleiten und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.

Blaualgen sind eigentlich keine Algen, sondern Bakterien. Einige Arten geben giftige Ausscheidungen ins Wasser ab und können für den Menschen gesundheitsschädlich sein. Hitzeperioden begünstigen die Massenentwicklung von Algen, besonders der Blaualgen. Ein erhöhtes Vorkommen kann zu Reizungen der Haut, der Schleimhäute sowie zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen führen. Erkennbar sind Blaualgen an einer starken grünlichen Trübung des Wassers; bei starker Algenblü- te an grünen Schlieren oder rahmartigen Schichten auf dem Wasser. In diesen Fällen sollte Kontakt mit dem Wasser vermieden werden. Außerdem rät das Gesundheitsamt der Stadt, kein blaualgenhaltiges Wasser zu schlucken. Die Behörde empfiehlt in solchen Fällen, Kinder nicht mehr im Wasser baden oder am Ufer spielen zu lassen. Wenn nach dem Baden in mit Blaualgen belastetem Wasser Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden, rät das Gesundheitsamt. 

 Aus der OZ Emden Ausgabe Emden Dienstag, 4. August 2015 Seite 15 © 2013 ZGO Zeitungsgruppe

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