Saisonfinale mit der Lampionfahrt Am vergangenen Samstag fand auf dem Uphuser Meer die alljährliche Lampionfahrt statt, die vom dort ansässigen Freizeit- und Wassersportverein e. V. organisiert wurde. Dieses Event gilt traditionell als Saisonabschluss der Anlieger. Das Wetter zeigte sich tagsüber recht kühl, windig und auch regnerisch, aber pünktlich zum Abend hin beruhigte es sich. In diesem Jahr konnte der Veranstalter eine Rekordbeteiligung melden: 58 (!) mit Luftballons, Fahnen- und Lichterketten geschmückte und bis an die Toppen illuminierte Boote beteiligten sich an einem imposanten Bootskorso, der am Vereinsgelände startete, das Neue Tief durchfuhr und dann einige Runden auf dem Uphuser Meer drehte. Viele Anlieger hatten ihre Wochenendhäuser geschmückt und teils mit tollen Lichteffekten beleuchtet, so dass sich den Teilnehmern in den Booten und Zuschauern am Ufer ein wunderschönes Bild zeigte. Vor allem die vielen teilnehmenden Kinder kamen bei dieser Lampionfahrt voll auf Ihre Kosten. Die Lampionfahrt wurde so zu einem geselligen Zusammensein, besonders erfreulich war die Teilnahme von vielen jüngeren und Neuanlieger|innen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung und bis spät in die Nacht hinein gab es ein reges Treiben auf dem Wasser und an den Wochenendhäusern…Aber so ganz ist die Saison am Uphuser Meer noch nicht beendet, denn am 07.10.2023 steht noch ein „Herbstfest“ mit Musik und Tanz im „Endjers Landhaus“ auf dem Programm des WSU. Und auch die Wassersportler bleiben aktiv, denn am 21./22.10.2023 wird noch die traditionelle "Aalregatta" absolviert, die speziell für Einhandjollen (Finn, OK, Laser) ausgeschrieben wird.Bilder
Osterregatta 2023
Weihnachtsfeier 2022
Alles was schwimmt aufs Wasser
Schulkinder "erschnupperten" das Segeln auf dem Uphuser Meer Vom 27.-29.06.2023 hatte der WSU Besuch auf dem Vereinsgelände, denn der DSV (Deutscher Seglerverband) war mit seiner Seglerjugend-Roadshow "Segelsport vor Ort" zu Gast. Auf dieses Angebot war Segelwart und Reviervertreter Detlef Hillers gestossen, der sich hierdurch erhoffte, möglichst viele Kinder für den Segelsport zu begeistern. In Zusammenarbeit mit den Grundschulen aus Emden und Loppersum und den anderen Emder Segelvereinen, wurden so insgesamt 120 Dritt- und Viertklässler an das Emder Binnenmeer gefahren, um hier den Segel-Schnupperkurs zu besuchen - damit war die 3-tägige Roadshow des DSV restlos ausgebucht. Zunächst konnten die Kinder an Land im 'Labor' und mit Experimenten das Element Wasser näher kennenlernen. Dann wurde anhand einer kleinen Jolle etwas Theorie nahegebracht und seglerische Begriffe erklärt, bevor es dann in einen Simulator mit einer originalen Optimisten-Jolle ging, um die Bewegungen eines Segelbootes kennenzulernen. Danach ging es dann endlich auf's Wasser. Gesegelt und geübt wurde in den besonders lagestabilen und sehr robusten Segelübungsjollen "Bug". Angeleitet und unterstützt wurden die Kinder von einem jungen 5-köpfigen Trainerteam des DSV, die die Jollen per Motorboot und Paddelboard begleiteten. Alle Kinder hatten so eine schöne Zeit am und auf dem Uphuser Meer, wie man auf unseren Fotos deutlich sehen kann... D –
Aalregatta 202
Alles was schwimmt aufs Wasser 2023
Gartenpflege 2023
Uphuser-Meer-Regatta 2023 Yardstick-Regatta mit geringer Beteiligung Bei einer Yardstickregatta können alle Segelbootklassen teilnehmen, die Boote werden hier nach einem festgelegten Yardstick-Wert und der benötigten Fahrzeit gewertet. So erhalten die langsamen Boote eine klassenindividuelle Zeitvergütung, um irgendwie alle Boote gleich zu werten. Der WSU wollte hiermit allen Mitgliedern mit Segelboot die Möglichkeit geben, ein wenig Regattaluft zu schnuppern. Leider wurde dieses von den Mitgliedern nicht angenommen, denn nur 4 Boote aus 2 Klassen meldeten sich zur „Uphuser-Meer-Regatta" an. Es wurden am Samstag bei herrlichem Sonnenschein und drehenden nordöstlichen Winden um 2 Beaufort alle 3 geplanten Wettfahrten durchgeführt. Gesegelt wurde auf einem Up-and-down-Kurs, der von der Wettfahrtsleitung (Petra Borkowitz, Jan Eesmann) ausgelegt wurde. Gesamtsieger wurde Rainer Claassen (WSU) mit seinem Finn-Dinghy, der 2 von 3 Rennen für sich entscheiden konnte. Gesamtwertung: Rainer Claassen, Finn (1-2-1) 2. Paul Zahn, Finn (2-1-3) 3. Sven Visser, Finn (3-DNF-2) 4. Ole Kinast, Laser (4-3-4)
Segelvereine holen Emdens Drittklässler ins Boot GEMEINSCHAFTSAKTION - Großes kostenloses Schnupper-Event für alle Grundschulen auf dem Uphuser MeerEMDEN. (gwo) Alle Emder Kinder sollten einmal in ihrem Leben in einem Segelboot gesessen haben. Mit diesem Ziel sind jetzt die Segelvereine der ostfriesischen Binnenmeere angetreten und haben für 27. bis 29. Juni die Roadshow „Segelsport vor Ort“ der Deutschen Seglerjugend an Land gezogen – und damit ein großes kostenloses Schnuppersegeln auf dem Uphuser Meer. Dazu eingeladen sind alle dritten Klassen der Emder und Hinteraner Grundschulen. Anmeldefrist ist bis zum 15. Mai.Sieben VereineDass der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer, der Emder Segelverein, der Wassersportverein Emden, der Segelclub Großes Meer, der Segelverein Neptun, der Emder Yachtclub und der Yachtclub Aurich dabei gemeinsame Sache machen, ist in dieser Form eine Premiere. In Gang gebracht hat sie Detlef Hillers , Reviervertreter Ostfriesische Binnenmeere, der wiederum beim Regionalverband Weser Ems von der Roadshow der Seglerjugend erfahren hatte. „Vereinzelt haben die Vereine zwar auch schon früher Schulen zu sich eingeladen, aber eine so konzertierte Aktion wie jetzt gab es noch nie“, sagte Hillers im Gespräch mit dieser Redaktion.Seepferdchen BedingungDass sich die Wassersportvereine speziell Drittklässler für die Schnupper-Aktion ausgeguckt haben, hat seinen Grund. Sie hoffen so auch dauerhafteren Segelnachwuchs zu finden. „Da müssen wir einfach früh ansetzen, denn die Älteren sind in ihrer Freizeit meist schon anderweitig zugeplant“, weiß Hillers aus seiner Erfahrung als Lehrer und Segel-AG-Leiter am Max-Windmüller-Gymnasium. Und Drittklässler seien meist auch schon in der Lage, verbale Hinweise und vom Ufer zugerufene Kommandos schnell und gezielt umzusetzen.Damit nun möglichst viele die Faszination dieses Wassersports erleben können, der oft immer noch den Nimbus des unerreichbaren Exklusivsports hat, haben die Vereine bereits ordentlich gekurbelt. „Wir haben alle Grundschulen informiert, die nun ihrerseits die Anzahl der Teilnehmer ermitteln“, sagte Hillers. „Wir möchten, dass zumindest jeder mitmacht, der Lust dazu hat.“ Wobei am Ende aber nur diejenigen aufs Wasser dürfen, die schwimmen und mindestens das Seepferdchen-Abzeichen vorzeigen können. Schwimmwesten sind aber trotzdem Pflicht, zudem ist das Revier mit aufblasbaren Barrieren abgesteckt.„Die Klassen kommen schulweise zu der Veranstaltung“, erläuterte Hillers. „Pro Tag gibt es zwei Zeitfenster, von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.“ Gestartet wird jeweils mit einer kurzen Einführung. Nachdem die theoretischen Grundlagen vermittelt sind, dürfen die Schüler in der Einhandjolle erste Versuche auf dem Wasser starten. Ein lizenziertes Trainerteam begleitet sie dabei. Wer gerade nicht auf dem Wasser ist, kann im Tour-Labor Experimente für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur machen.Mit Bus zum BinnenmeerDamit die angemeldeten Klassen die Anfahrt nicht umständlich selbst planen müssen, wollen die Wassersportvereine für die Bustransporte von den Schulen zum Uphuser Meer sorgen. Zudem wird ein Flyer mit weiteren Segeltraining-Angeboten der Vereine herausgegeben. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Emder Stadtmarketing, der Sparkasse Emden und vom Stadtsportbund. „Gern hätten wir die Aktion auch mitten in der Stadt auf dem Delft gemacht“, sagte Hillers. Aber dazu hätte es unter anderem wegen noch offener Sicherheitsfragen einen längeren Vorlauf gebraucht. „Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal – wenn das Angebot der Seglerjugend weiterbesteht“, hofft der Reviervertreter.Noch…
