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Schleusengebühren Tageskarten und Jahresvignetten

Hallo zusammen!

Ich möchte Euch im Nachgang zur diesjährigen Mitgliederversammlung noch Informationen zu zwei Themen zukommen lassen:

1. Schleusengebühren

Trotz intensiver Gespräche kommt es nicht zur Einigung in Bezug auf die finanzielle Förderung der Durchfahrt der niedersächsischen Küstenkanäle zwischen dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) in Bezug auf den sog. „Bootspass Ostfriesland“.

Das heißt, eine vergünstigte Nutzung durch die Verbandsmitgliedschaft ist nicht mehr möglich.

Die Tarife stellen sich in Zukunft wie folgt dar:

Tageskarten und Jahresvignetten

Wer nur gelegentlich auf einem der Kanäle unterwegs ist, kann zum Preis von 10,- Euro pro Tag (20,- Euro für die gewerbliche Schifffahrt) eine Tageskarte erwerben.

Regelmäßige Nutzer der Kanäle fahren mit einer Jahresvignette günstiger. Diese kostet am Haren-Rütenbrock-Kanal und am Schifffahrtsweg Elbe-Weser jeweils 25,- Euro. Für das deutlich größere Revier in Ostfriesland, in dem zahlreiche Schleusen und Brücken betrieben werden müssen, fallen künftig einmalig 60,- Euro für den jeweils eine Saison lang gültigen „Bootspass Ostfriesland“ an.

Eine Auflistung der Tarife und eine Übersicht über die Bezugsstellen für die Vignetten finden Sie auf der Website der NLWKN:

https://www.nlwkn.niedersachsen.de/wassersport/gebuhrenubersicht-fur-die-nutzung-der-brucken-und-schleusen-an-den-landeswasserstrassen-249865.html

Hier der Link zu dem vollständigen Bericht das DMYV:

Deutscher Motoryachtverband e. V.: Schleusen und Brücken der niedersächsischen Küstenkanäle in Zukunft kostenpflichtig

2. Betriebszeiten des Schöpfwerkes am Uphuser Meer:

Ich habe dem Entwässerungsverband Oldersum, der für das Schöpfwerk zuständig ist, in einem Brief unsere Bedenken bei der derzeitigen starken Nutzung in Hinsicht auf eine mögliche Überdüngung des Meeres in den Sommermonaten dargelegt.

Daraufhin habe ich mit dem Verbandsingenieur Herrn Wilken in einem Telefonat Anfang April die Sache noch weiter vertieft und wir sind zu der Einigung gekommen, dass man die Pegel kurzfristig so einstellen wird, das sich das Schöpfwerk am Küthauer deutlich vor dem am Uphuser Meer einschalten wird. Es soll so gesteuert werden, dass normaler Niederschlag ohne das Schöpfwerk am Uphuser Meer bewältigt werden kann, und nur bei Starkregen oder schlimmeren Wetterereignissen ins Meer gepumpt wird.

20.04.2026 Jens Wehmhörner