Aalregatta 2025 - OK Klasse Nederland Veröffentlicht von: Gabor Helmhout auf der Website der niederländischen OK Klasse, übersetzt mit KI Als ich Sybren fragte, ob er Zeit und Lust hätte, auf dem Zuidlaardermeer zu trainieren (ja, wirklich: dort liegen 7, manchmal 8 OKs!), erzählte er mir, dass er in dieser Woche von Jan Dietmar Dellas aus Oldenburg auf eine Regatta am Uphuser Meer hingewiesen worden war. Diese Empfehlung war von der Sorte: „Wenn du gehst, komme ich auch.“ Unter dem Motto „je mehr, desto besser“ und „Emden ist gleich um die Ecke, warum also nicht“, habe ich mich dann ebenfalls für dieses Event angemeldet.Am Ende waren also 8 OKs gemeldet, darunter einige „Local Heroes“, Jan Dietmar Dellas, Sybren und meine Wenigkeit.Angekommen am Uphuser Meer konnte ich nur feststellen, dass die örtlichen Segler mit diesem See aus mehreren Gründen wirklich gesegnet sind.Obwohl er ungefähr so groß ist wie die Binnenmaas und somit dreimal in den Kralingse Plas passen würde, ist der See so ausgerichtet, dass man bei den vorherrschenden Windrichtungen problemlos einen Upwind-/Downwind-Kurs legen kann.Obwohl die Region für Seen bekannt ist, bei denen man nach einem Wochenende ein neues Ruder über die Versicherung beantragen kann und „mit dem Boot über Land laufen“ einfach zum Regattasegeln dazugehört, bleibt dieser See fast überall (später dazu mehr) tatsächlich schiffbar.Die Emsmündung ist fast so flach und kahl wie Ost-Groningen, also stehen rund um den See mehr Windräder als (hohe) Bäume.Die Radwege, die zum See führen, sind breit genug, dass man auch mit Auto und Trailer darauf fahren kann. Obwohl ich mich dabei etwas unwohl fühlte, gab es nirgendwo Schilder oder Uniformierte, die es verboten hätten. Die Alternative – kaum vorstellbar in einem Land, das für seine „Gründlichkeit“ bekannt ist – wäre gewesen, dass die lokalen Straßen nur halb so breit wie eine niederländische B-Straße sind; schlichtweg unglaubwürdig 😉.Mit all diesen Vorzügen, die sichtlich Einfluss auf die gute Stimmung der Teilnehmer hatten, habe ich mich selten irgendwo so willkommen gefühlt wie an diesem See – und man konnte dort wirklich gute Wettfahrten segeln.Obwohl für den ersten Tag Wind aus SW mit 30 Knoten+ angesagt war, war der Einfluss des lokalen Clubs offenbar so groß, dass sie den Wind kurzerhand auf angenehme 12–15 Knoten „heruntergedreht“ hatten – auch wenn er zwischendurch etwas unruhig wurde.Der Lokalmatador Uwe Kinase schien deutlich besser als der Rest zu wissen, wie sich der Wind genau verhielt, und konnte mit seiner sehr schnellen, ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Strandberg-OK zwei von drei Rennen gewinnen. Merkwürdigerweise waren alle Rennen spannend, herausfordernd und für jeden auf dem Wasser ein Vergnügen.Ich selbst hatte den Tag über so meine Kopfschmerzen, und letztlich funktionierte der Plan „nicht quatschen, sondern hängen“ am besten – was mir im zweiten Rennen auch einen Sieg einbrachte. Sybren segelte gut mit, also konnten wir als niederländische Vertretung zeigen, dass die Klasse bei uns alles andere als „tot“ ist.Am Abend wurden wir zum traditionellen „Aalessen“ eingeladen, bei dem es völlig normal ist, dass jeder Teilnehmer einen Teller mit einem ganzen geräucherten Aal bekommt. (Mit der…
Aalregatta 2025 Am 1. Wochenende des Novembers trafen sich zum 31. Male 14 Segler zur letzten Regatta des Jahres. Auch 2 Segler aus den Niederlanden, zum ersten Male am Uphuser Meer, wollten sich die ganz besondere Atmosphäre, die diesen sportlichen Jahresabschluss kennzeichnet, nicht entgehen lassen. 4 Finn Dinghys, 3 Laser (ILCA) und 7 OK-Jollen hatten sich angemeldetAm Samstag waren Wetterbedingungen für Segler und Wettfahrtleitung schon herausfordernd, denn bei einsetzendem Regen bei 3-4 Beaufort, wäre ein trockener Platz in der warmen Stube angenehmer gewesen. 3 Wettfahrten wurden gesegelt. Bei den Finns führte Frank Dinnebier, der mit 3 souveränen Siegen klar voraus war genauso wie Rudolf Freund in der Laser-Klasse. Bei den OK-Jollen überraschte Uwe Kinast. Er war erst in diesem Jahr von der Finn- in die OK-Klasse gewechselt und überzeugte mit den Plätzen 1,2,1. Er fühlt sich auch in diesem, sehr anspruchsvoll und schwierig zu segelndem Boot, sehr wohl und zeigte seine seglerische Klasse. Am Abend trafen sich alle im Rahmen des Seglerhooks zum namengebenden Räucheraalessen. Endjers Aal war auch dieses Jahr sehr, sehr lecker. Am Sonntag wurde die Regatta fortgesetzt. 2 Läufe standen noch an, wobei der Letzte doppelt gewertet und nicht gestrichen werden kann. Dadurch wurde es bei den Lasern und OK-Jollen nochmal spannend. Während sich Frank Dinnebier im Finn weiter keine Blöße gab und Detlef Hillers, Rainer Classen sowie Paul Zahn in Schach hielt, ersegelte Uwe Kinast in der Ok-Klasse in der letzten Wettfahrt einen 3. Platz. Der Niederländer Gabor Helmhout hätte mit einem Sieg die Regatta gewonnen aber Jan Dietmar Dellas aus Oldenburg und wiederholt Gast bei dieser Regatta holte sich den 1. Platz in diesen Lauf. So war Uwe Kinast am Ende Sieger bei den OK- Seglern.Bei den Lasern gewann Bernd Rasenak vom Bad Zwischenahner Meer in beide Läufe vor Rudolf Freund und Walter Freund. Punktgleich mit Bernd Rasenak gewann Rudolf Freund aufgrund der höheren Anzahl von Siegen.Am Ende waren alle, insbesondere die Holländischen Gäste, sehr zufrieden mit dem Verlauf des Segelevents, das von Petra Borkowitz und Jan Eesmann geleitet wurden. Besonderen Dank gilt auch Torben Fischer vom Emder Segelverein, der das Regattateam auf dem Wasser unterstützt sowie tolle Bilder und Videos mit einer Drohne aufgenommen hat. NameSe.Nr.: 1.Wettf2.Wettf3.Wettf.4.Wettf.5.WettfGesamtPlazierung x2Punktzahl Finn Frank DinnebierGER 157 1⟨1⟩111 (2)51 Detlef HillersGER 180 ⟨dnc⟩dnc (5)222 (4)132 Rainer ClaassenGER 199 22⟨3⟩-33 (6)133 Paul ZahnGER 298 334⟨4⟩4 (8)184 LASER Rudi FreundGER 221140 111⟨2⟩2 (4)71 Bernd RasenackGER 214751 ⟨2⟩2211 (2)72 Walter FreundGER 118230 -3-3⟨3⟩33 (6)153 OK Jolle Uwe KinastGER 920 1⟨2⟩113 (6)91 Gabor HelmhoutNED 691 ⟨3⟩1222 (4)92 Jan Dietmar DellasGER 81 2⟨ufd⟩541 (2)133 Jan ten HoeveGER 101 433⟨dnf⟩4 (8)184 Sybren HornstraNED 690 ⟨5⟩4435 (10)215 Heiner HirteGER 850 75⟨dns⟩ dnc (8)dnc (16)366 Karsten KathGER 24 6⟨ufd⟩dns (8)dns (8)ucs (16)387 Galerie
Segel-AG startet auch donnerstags – WSU baut Kooperation mit Emder Schulen weiter aus Der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) freut sich, sein Jugendangebot weiter ausbauen zu können: Seit kurzem findet eine weitere Segel-AG in Kooperation mit den Emder Grundschulen und dem Max-Windmüller-Gymnasium auf dem Vereinsgelände des WSU statt.Die neue Segel-AG am Donnerstag steht dabei unter der Federführung des Max-Windmüller-Gymnasiums. Die Ausbildung der jungen Seglerinnen und Segler wird von den Lehrkräften des MAX übernommen, die mit viel Engagement und Fachwissen die Kinder an den Segelsport heranführen.Das neue Angebot ergänzt die bereits etablierten Segel-AG des Max-Windmüller-Gymnasiums am Dienstag und die Segelkurse des Vereins am Mittwoch. Somit findet nun an drei Tagen pro Woche Segelausbildung auf dem Vereinsgelände und auf dem Uphuser Meer statt – ein wichtiger Schritt für die kontinuierliche Förderung des Segelnachwuchses in der Region und ein tolles Zeichen für die Kinder- und Jugendarbeit in unserem Verein.Wir freuen uns über die tolle Zusammenarbeit mit den Schulen und über alle jungen Seglerinnen und Segler, die nun regelmäßig mit den Optimisten des WSU am Vereinsgelände die ersten Schritte auf dem Wasser gehen.
Zum Saisonabschluss am Uphuser Meer drehte sich wieder alles um den Aal Beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) dreht sich traditionell zum Saisonende wieder viel um den schlangenförmigen Fisch. Nachdem vor kurzem die Aalcrew der Freizeitabteilung ihr alljährliches 3-tägiges Aalfest feierte, wollten jetzt auch die Wassersportler wieder nachziehen. Auf dem Programm stand die 29. „Aal-Regatta", die nur für Einhandjollen ausgeschrieben wird und für die meisten Segler als Saisonabschluss gilt. Gemeldet hatten 16 Jollen (13 Finns und 3 Laser), neben den hiesigen Wassersportlern vom Kleinen, Grossen und Uphuser Meer auch Aktive aus Oldenburg, Bad Zwischenahn und Bremen. Die Segler takelten bei wunderschönem Herbstwetter ihre Boote auf, doch leider machte der Wind einen Strich durch die Regattapläne, denn es herrschte an beiden Regattatagen absolute Flaute auf dem Uphuser Meer. Nach einigen Startverschiebungen wurde bei einer kleinen Brise zwar ein Startversuch unternommen, aber es blieb leider bei einem Versuch. Somit verbrachten die Segler viel gemeinsame Wartezeit auf dem Vereinsgelände des WSU und es kamen dadurch Spaß und Geselligkeit nicht zu kurz, denn gerade die wird bei den Einzelkämpfern des Segelsports sehr gepflegt. So gab es abends im Vereinsschuppen ein zünftiges gemeinsames Räucheraalessen, das auch ursprünglich der Regatta seinen Namen verlieh. Am Sonntag bot sich wettertechnisch das gleiche Bild, so dass noch am vormittag die „Aalregatta" durch die Wettfahrtsleitung (Petra Borkowitz und Jan Eesmann) abgebrochen und letztlich beendet wurde. In der mittlerweile 29-jährigen Chronik dieser Regatta war es der erste Ausfall mangels Wind. Die Segler erhielten zum Abschluss einen Sachpreis, bevor sie die Heimfahrt antraten. Die letzte Veranstaltung des WSU ist die Weihnachtsfeier am 15.12.2024 um 15.30 Uhr in "Endjers Landhaus".
Hanno Hartmann gewinnt die Stadtmeisterschaft der Finns 2024 Hanno Hartmann (WVE) heisst der neue Emder Stadtmeister in der Klasse der Einhandjollen Finn-Dinghy. Er gewann die Regatta auf dem Uphuser Meer vor Titelverteidiger Helmut Lömker (ESV) und Detlef Hillers (WVE). Für Hartmann ist es nach 2017 bereits der zweite Stadtmeistertitel in dieser Klasse.11 Segler meldeten zur diesjahrigen Emder Stadtmeisterschaft auf dem Uphuser Meer, Ausrichter war der dort ansässige Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU). Die Organisation und Wettfahrtsleitung lag in den bewährten Händen von Petra Borkowitz, Jan Eesmann und Axel Roehlfs. Diese Regatta wird jährlich wechselnd von den Emder Segelvereinen ausgerichtet. Ausgeschrieben und geplant waren wieder insgesamt 5 Wettfahrten, wobei das schlechteste Einzelergebnis als "Streicher" nicht gewertet wird.Am ersten Regattatag herrschten bei herrlichem sonnigen Herbstwetter recht gute Segelbedingungen, der Wind wehte aus östlicher Richtung mit ca. 2-3 Beaufort, allerdings recht boeig und drehend. Die Wettfahtsleitung betonnte einen olympischen Dreieckskurs, der wegen der Winddreher auch öfters verlegt werden musste. In allen Rennen wurde spannender und anspruchsvoller Segelsport geboten, sowohl an der Spitze als auch im folgenden Feld konnte man ständig sportliche Kämpfe um die Plätze beobachten. Die zahlreichen Zuschauer kamen so voll auf ihre Kosten. Das erste Rennen gewann nach spannendem Verlauf an der Spitze Roland Frank (ESV) vor Hartmann, Hillers und Lömker. Die zweite ebenfalls spannende Wettfahrt gewann dann Vorjahressieger Lömker vor Hartmann, Uwe Kinast (WSU) und Rainer Claassen (WSU). Im dritten Rennen hiess der Sieger Detlef Hillers, Hartmann musste sich hier mit dem 6. Platz begnügen, den er aber als "Streicher" nutzen konnte. Nach der Mittagspause entschied die Regattaleitung in Absprache mit den Aktiven, alle 5 Wettfahrten mit eventuellen Bahnverkürzungen an nur einem Tag zu absolvieren, da für den 2. Wettfahrtstag "Flaute" angesagt wurde. Und das erfahrene Regattateam fällte die richtige Entscheidung, denn am Sonntag herrschte am und auf dem Uphuser Meer totale Windstille, die einen Segelsport nicht erlaubt hätte.Somit standen jetzt noch die beiden letzten Läufe auf dem Programm. Und hier zeigte dann Hartmann in ziemlich souveräner Manier, dass er zu Recht Gesamtsieger der Stadtmeisterschaft wurde. Das 4. Rennen gewann er vor Lömker, Günter Steck (SWW) und Paul Zahn (WSU). Im 5. Lauf siegte er vor Kinast, Lömker und Hillers. Zum Ende des anstrengenden Regattatages gab es die obligatorische Siegerehrung auf dem WSU-Vereinsglände mit Überreichung des Wanderpokals, bevor sich dann die Aktiven noch zu einem geselligen "Seglerhock" trafen, an dem die verschiedensten Ereignisse des Tages noch diskutiert wurden.Die nächste Segelregatta am und auf dem Uphuser Meer ist die berühmt-berüchtigte "Aal-Regatta" für die Einhandklassen Finn, Laser und OK am 2./3. November 2024.Endergebnis:Hanno Hartmann (WVE), 6 Punkte2. Helmut Lömker (ESV), 10 Pkt. 3. Detlef Hillers (WVE), 13 Pkt. 4. Uwe Kinast (WSU), 15 Pkt. 5. Roland Frank (ESV), 18 Pkt. 6. Paul Zahn (WSU), 18 Pkt. 7. Rainer Claassen (WSU), 25 Pkt. 8. Günter Steck (SWW), 27 Pkt. 9. Sven Visser (WSU), 32 Pkt.10. Jens Wehmhörner (WSU), 34 Pkt.11. Revert Wehmhörner (WSU), 43 Pkt.Abkürzungen:ESV: Emder SegelvereinSWW: Segel- und Wassersportverein WilhelmshavenWSU: Freizeit- und Wassersportverein Uphuser MeerWVE: Wassersportverein Emden. Stadtmeisterschaft der…
Stadtmeisterschaft der Finns und Laser auf dem Uphuser Meer Am 21. und 22. September 2024 findet auf dem Uphuser Meer die Stadtmeisterschaft der Finns und Laser statt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine hochrangige Regatta erwartet, bei der die besten Segler der Region gegeneinander antreten. Die Meldezahlen sind in den letzten Jahren konstant hoch geblieben, was die Attraktivität dieser Veranstaltung unterstreicht.Der erste Startschuss fällt am Samstag, den 21.09.2024, um 11:00 Uhr. Zuvor findet die Steuerleutebesprechung um 09:30 Uhr statt. Finnsegler, Lasersegler und Zuschauer sind herzlich eingeladen, dieses spannende Segel-Event mitzuerleben. Es verspricht ein aufregendes Wochenende auf dem Wasser zu werden!
Deutscher Segler Verband mit Schnupper-Segeln 2024 - 95 Schulkinder segelten auf dem Uphuser Meer - Vom 04.-06.06.2024 hatte der Wassersportverein Uphuser Meer (WSU) Besuch vom Deutscher Seglerverband (DSV). 6 Trainer/-innen waren mit 6 Jugendbooten der Klasse „Laser-BUG“ und der Initiative „Seglerjugend-Roadshow, Segelsport vor Ort" zu Gast. Auf Initiative vom Weser-Ems-Reviervertreter Detlef Hillers (WVE), der mit dieser Veranstaltung möglichst viele Kinder für den Segelsport begeistern möchte, wurde Segeln „unterrichtet“. In Zusammenarbeit mit den Grundschulen aus Emden und Hinte/Loppersum und den anderen Emder Segelvereinen wurden insgesamt 95 Drittklässler in 5 Gruppen mit einem Shuttlebus an das Uphuser Meer gefahren, um den Segel-Schnupperkurs über je 3 Stunden zu besuchen. Damit war die 3-tägige Roadshow des DSV restlos ausgebucht. Zunächst konnten die Kinder an Land mit einigen Experimenten das Element Wasser näher kennenlernen, der Umweltgedanke kam dabei nicht zu kurz. Dann wurde anhand eines „Laser-Bug“ an Land die Segel-Theorie vermittelt. Einfache Begriffe wurden erklärt, bevor in einem Simulator mit einer Optimisten-Jolle die Bewegungen eines Segelbootes nähergebracht wurden. Danach ging es mit Schwimmwesten ausgerüstet endlich auf das Wasser. Gesegelt und geübt wurde in den beschriebenen, besonders lagestabilen und sehr robusten Jollen für Anfänger. Betreut wurden die Kinder in direkter Nähe von dem Trainerteam des DSV, die die Jollen per Motorboot und SUP begleiteten. Am Mittwoch und Donnerstag blies der Wind teilweise mit 4-5 Beaufort, so dass die Schüler und Schülerinnen auch nass wurden und Kenterungen nicht ausblieben. Die Fotos geben einen kleinen Eindruck des Erlebten. Alle Kinder hatten einen großen Spaß und konnten so kurz vor den Ferien eine Sportart kennenlernen, die nicht alltäglich ist. In einer abschließenden Fragerunde war die Resonanz so groß, dass fast alle Kinder diesen Sport bei einem der Emder Segelvereine im Rahmen einer Jugendwoche näher kennenlernen und weiter vertiefen möchten. Die DSV-Roadshow soll in einem Jahr wiederholt werden.
Schulkinder "erschnupperten" das Segeln auf dem Uphuser Meer Vom 27.-29.06.2023 hatte der WSU Besuch auf dem Vereinsgelände, denn der DSV (Deutscher Seglerverband) war mit seiner Seglerjugend-Roadshow "Segelsport vor Ort" zu Gast. Auf dieses Angebot war Segelwart und Reviervertreter Detlef Hillers gestossen, der sich hierdurch erhoffte, möglichst viele Kinder für den Segelsport zu begeistern. In Zusammenarbeit mit den Grundschulen aus Emden und Loppersum und den anderen Emder Segelvereinen, wurden so insgesamt 120 Dritt- und Viertklässler an das Emder Binnenmeer gefahren, um hier den Segel-Schnupperkurs zu besuchen - damit war die 3-tägige Roadshow des DSV restlos ausgebucht. Zunächst konnten die Kinder an Land im 'Labor' und mit Experimenten das Element Wasser näher kennenlernen. Dann wurde anhand einer kleinen Jolle etwas Theorie nahegebracht und seglerische Begriffe erklärt, bevor es dann in einen Simulator mit einer originalen Optimisten-Jolle ging, um die Bewegungen eines Segelbootes kennenzulernen. Danach ging es dann endlich auf's Wasser. Gesegelt und geübt wurde in den besonders lagestabilen und sehr robusten Segelübungsjollen "Bug". Angeleitet und unterstützt wurden die Kinder von einem jungen 5-köpfigen Trainerteam des DSV, die die Jollen per Motorboot und Paddelboard begleiteten. Alle Kinder hatten so eine schöne Zeit am und auf dem Uphuser Meer, wie man auf unseren Fotos deutlich sehen kann... D –
Uphuser-Meer-Regatta 2023 Yardstick-Regatta mit geringer Beteiligung Bei einer Yardstickregatta können alle Segelbootklassen teilnehmen, die Boote werden hier nach einem festgelegten Yardstick-Wert und der benötigten Fahrzeit gewertet. So erhalten die langsamen Boote eine klassenindividuelle Zeitvergütung, um irgendwie alle Boote gleich zu werten. Der WSU wollte hiermit allen Mitgliedern mit Segelboot die Möglichkeit geben, ein wenig Regattaluft zu schnuppern. Leider wurde dieses von den Mitgliedern nicht angenommen, denn nur 4 Boote aus 2 Klassen meldeten sich zur „Uphuser-Meer-Regatta" an. Es wurden am Samstag bei herrlichem Sonnenschein und drehenden nordöstlichen Winden um 2 Beaufort alle 3 geplanten Wettfahrten durchgeführt. Gesegelt wurde auf einem Up-and-down-Kurs, der von der Wettfahrtsleitung (Petra Borkowitz, Jan Eesmann) ausgelegt wurde. Gesamtsieger wurde Rainer Claassen (WSU) mit seinem Finn-Dinghy, der 2 von 3 Rennen für sich entscheiden konnte. Gesamtwertung: Rainer Claassen, Finn (1-2-1) 2. Paul Zahn, Finn (2-1-3) 3. Sven Visser, Finn (3-DNF-2) 4. Ole Kinast, Laser (4-3-4)
Segelvereine holen Emdens Drittklässler ins Boot GEMEINSCHAFTSAKTION - Großes kostenloses Schnupper-Event für alle Grundschulen auf dem Uphuser MeerEMDEN. (gwo) Alle Emder Kinder sollten einmal in ihrem Leben in einem Segelboot gesessen haben. Mit diesem Ziel sind jetzt die Segelvereine der ostfriesischen Binnenmeere angetreten und haben für 27. bis 29. Juni die Roadshow „Segelsport vor Ort“ der Deutschen Seglerjugend an Land gezogen – und damit ein großes kostenloses Schnuppersegeln auf dem Uphuser Meer. Dazu eingeladen sind alle dritten Klassen der Emder und Hinteraner Grundschulen. Anmeldefrist ist bis zum 15. Mai.Sieben VereineDass der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer, der Emder Segelverein, der Wassersportverein Emden, der Segelclub Großes Meer, der Segelverein Neptun, der Emder Yachtclub und der Yachtclub Aurich dabei gemeinsame Sache machen, ist in dieser Form eine Premiere. In Gang gebracht hat sie Detlef Hillers , Reviervertreter Ostfriesische Binnenmeere, der wiederum beim Regionalverband Weser Ems von der Roadshow der Seglerjugend erfahren hatte. „Vereinzelt haben die Vereine zwar auch schon früher Schulen zu sich eingeladen, aber eine so konzertierte Aktion wie jetzt gab es noch nie“, sagte Hillers im Gespräch mit dieser Redaktion.Seepferdchen BedingungDass sich die Wassersportvereine speziell Drittklässler für die Schnupper-Aktion ausgeguckt haben, hat seinen Grund. Sie hoffen so auch dauerhafteren Segelnachwuchs zu finden. „Da müssen wir einfach früh ansetzen, denn die Älteren sind in ihrer Freizeit meist schon anderweitig zugeplant“, weiß Hillers aus seiner Erfahrung als Lehrer und Segel-AG-Leiter am Max-Windmüller-Gymnasium. Und Drittklässler seien meist auch schon in der Lage, verbale Hinweise und vom Ufer zugerufene Kommandos schnell und gezielt umzusetzen.Damit nun möglichst viele die Faszination dieses Wassersports erleben können, der oft immer noch den Nimbus des unerreichbaren Exklusivsports hat, haben die Vereine bereits ordentlich gekurbelt. „Wir haben alle Grundschulen informiert, die nun ihrerseits die Anzahl der Teilnehmer ermitteln“, sagte Hillers. „Wir möchten, dass zumindest jeder mitmacht, der Lust dazu hat.“ Wobei am Ende aber nur diejenigen aufs Wasser dürfen, die schwimmen und mindestens das Seepferdchen-Abzeichen vorzeigen können. Schwimmwesten sind aber trotzdem Pflicht, zudem ist das Revier mit aufblasbaren Barrieren abgesteckt.„Die Klassen kommen schulweise zu der Veranstaltung“, erläuterte Hillers. „Pro Tag gibt es zwei Zeitfenster, von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.“ Gestartet wird jeweils mit einer kurzen Einführung. Nachdem die theoretischen Grundlagen vermittelt sind, dürfen die Schüler in der Einhandjolle erste Versuche auf dem Wasser starten. Ein lizenziertes Trainerteam begleitet sie dabei. Wer gerade nicht auf dem Wasser ist, kann im Tour-Labor Experimente für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur machen.Mit Bus zum BinnenmeerDamit die angemeldeten Klassen die Anfahrt nicht umständlich selbst planen müssen, wollen die Wassersportvereine für die Bustransporte von den Schulen zum Uphuser Meer sorgen. Zudem wird ein Flyer mit weiteren Segeltraining-Angeboten der Vereine herausgegeben. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Emder Stadtmarketing, der Sparkasse Emden und vom Stadtsportbund. „Gern hätten wir die Aktion auch mitten in der Stadt auf dem Delft gemacht“, sagte Hillers. Aber dazu hätte es unter anderem wegen noch offener Sicherheitsfragen einen längeren Vorlauf gebraucht. „Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal – wenn das Angebot der Seglerjugend weiterbesteht“, hofft der Reviervertreter.Noch…
