Highlight zum Saisonabschluss am Uphuser Meer mit der "Aal-Regatta"

Beim Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. (WSU) dreht sich zum Saisonende wieder viel um den schlangenförmigen Fisch. Nachdem vor kurzem die Aalcrew der Freizeitabteilung ihr alljährliches 3-tägiges Aalessen veranstaltete, ziehen jetzt die Wassersportler wieder nach: Am 22./.23. Oktober wird am und vor allem auf dem Uphuser Meer die 28. „Aal-Regatta“ für Einhandjollen der Klassen Finn, Laser und OK durchgeführt. Diese auch über die ostfriesischen Grenzen bekannte Regatta gilt für die Einhandsegler als traditioneller Saisonabschluss. Da es für fast alle teilnehmenden Segler die letzte Regatta des Jahres ist, kommt auch der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz, denn gerade die wird bei den Einzelkämpfern des Segelsports sehr gepflegt. So gibt es abends im Vereinshaus des WSU ein zünftiges gemeinsames Räucheraalessen, das auch ursprünglich der Regatta seinen Namen verlieh.

Die „Aalregatta“ ist ausschließlich für Einhandjollen (Finn, Laser, OK) ausgeschrieben. Der erste Startschuss soll am Samstag um 11 Uhr erfolgen, die weiteren Starts werden von der Regattaleitung angesagt. Die Wettfahrtsleitung liegt wieder in den bewährten Händen von Petra Borkowitz mit ihren Helfern|innen. Gesegelt wird windabhängig auf einem Up-and-Down- oder auf einem klassischen olympischen Dreieckskurs. Es werden zwar auch fünf regelkonforme Wettfahrten ausgesegelt, aber als Besonderheit wird hier das letzte Rennen doppelt gewertet und darf nicht als sog. „Streicher“ des schlechtesten Ergebnisses benutzt werden. So können mit dieser einen Wettfahrt die ganzen bisherigen ersegelten Ergebnisse quasi auf den Kopf gestellt werden – eine spezielle sportliche Schikane der „Aalregatta“, die verdeutlicht, dass hier nicht nur der Sport, sondern auch der Spass nicht zu kurz kommt.

Im letzten Jahr konnte der Veranstalter einen Melderekord verbuchen, denn es nahmen 24 Jollen an der „Aalregatta“ teil. Der WSU würde sich freuen, wenn sich auch in diesem Jahr wieder viele Einhandsegler anmelden, Meldeschluss ist der 16.10.2022.

Titelverteidiger bei den Finns ist Uwe Kinast (WSU), der in 2021 vor Jan-Dietmar Dellas (Oldenburg) gewann. Bei den OK’s siegte Johann Janhsen (ESV) vor Roland Frank (ESV). In der Laser-Klasse will Bernd Rasenack (ZSK Bad Zwischenahn) seinen Vorjahrestitel verteidigen, er gewann vor Rudolf Freund (WVE).

Nähere Informationen und die Ausschreibung mit Anmeldemodalitäten usw. sind bei Raceoffice abrufbar.

Herbst-Regatta der Finn-Dinghys

Uwe Kinast heisst der Sieger der diesjährigen Herbst-Regatta auf dem Uphuser Meer, die vom hier ansässigen Freizeit- und Wassersportverein e. V. ausgerichtet wurde. Es herrschte ein für die Jahreszeit typisches trübes und regnerisches Wetter mit böigen und stark drehenden Winden um 2-3 Beaufort aus nordöstlichen Richtungen. Durch die ständigen Winddrehungen hatte die Startbootbesatzung mit Petra Borkowitz und Jan Eesmann schon einiges zu tun, um einen segelbaren Up-and-down-Kurs auszulegen, was ihnen allerdings jederzeit gelang.

In jeder der drei durchgeführten Wettfahrten gab es spannende Positionskämpfe und knappe Zieleinläufe. Die wechselnden Windverhältnisse erforderten die volle Konzentration der Einhandsegler, jeder Fehler wir hier hart bestraft. Das erste Rennen gewann Uwe Kinast vor Paul Zahn, Sven Visser und Raner Claassen. Die zweite Wettfahrt konnte dann Zahn für sich entscheiden, dahinter platzierte sich Kinast, Claassen und Visser. Durch die Punktgleichheit von Kinast und Zahn musste somit die dritte und letzte Wettfahrt die Entscheidung um den Gesamtsieg bringen. Die dritte Wettfahrt gewann dann aber schliesslich nach hartem Kampf Claassen vor Kinast, dahinter platzierten sich Zahn und Visser.

Gesamtsieger der Herbst-Regatta wurde somit Uwe Kinast (5 Pkt.), knapp vor Paul Zahn (6 Pkt.), Rainer Claasen (8 Pkt.) und Sven Visser (11 Pkt.),

Die nächste und letzte Regatta der Saison auf dem Uphuser Meer ist die „Aal-Regatta“, die traditionell nur für Einhandjollen (Finn, OK, Laser) ausgeschrieben wird. Diese Regatta ist für den 22./23. Oktober 2022 angesetzt.

Herbstregatta 2022

Saisonbeginn mit der Osterregatta

Mit der Osterregatta eröffnete der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e. V. die diesjährige Segelsaison. Gemeldet hatten 6 Jollen der Klasse Finn-Dinghy, allerdings gingen krankheitsbedingt nur 5 Segler an den Start. Die äusseren Bedingungen waren hervorragend: Herrlicher Sonnenschein mit frischem Ostwind um 3-4 Beaufort, der allerdings sehr böig daher kam und öfters auch die Richtung wechselte, aber das macht ja den Segelsport so interessant. Angesetzt waren 3 Wettfahrten, gesegelt wurde auf einem Dreieckskurs, der von der WSU-Wettfahtsleitung mit Petra Borkowitz und Jan Eesmann ausgetonnt wurde. Souveräner Sieger mit der Idealpunktzahl 3 wurde letztlich Uwe Kinast, der schon Ende Oktober 2021 die Aalregatta für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde der amtierende Emder Stadtmeister Friedrich Müller vor Sven Visser, Paul Zahn und Revert Wehmhörner. Die nächste Regatta auf dem Uphuser Meer findet an Himmelfahrt statt, nach den Ferien wird auch wieder das Ausbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche durchgeführt.

Endergebnis:

1. Uwe Kinast (WSU), 3 Pkt. (1-1-1)
2. Friedrich Müller (WVE), 7 Pkt. (3-2-2)
3. Sven Visser (WSU), 9 Pkt. (2-3-4)
4. Paul Zahn (WSU), 11 Pkt. (4-4-3)
5. Revert Wehmhörner (WSU), 17 Pkt. (DNS/7-5-5)
6. Rainer Claassen (WSU), 21 Pkt. (3xDNC/7)

Die Segel AG des Max nimmt wieder Tuchfühlung mit dem nassen Element auf

Zur Einstimmung auf das, was nach den Osterferien am Uphuser Meer wieder startet, hat die Segel AG in dieser Woche in der Friesentherme mit den Booten des WSU ein Kentertraining veranstaltet . Dabei haben einige gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist zu kentern. Zu Anfang musste die Boote erstmal aufgebaut werden und es hieß sich zu erinnern, wie das nochmal ging. Dann wurden paddelnd, in der Friesentehrme war heute kein Wind, bzw. fehlt ein Windgenerator, einige Runden gedreht auch hier konnten die Kinder sich wieder an das wackelige Boot und die Handgriffe beim Steuern erinnern. Als nächstes probierten die Schülerinnen die Ausreitgurte aus. Dass Kentern klappte eigentlich wie immer nicht auf Anhieb. Am Ende wurden die Boote durchgekentert und die Mutigen konnten unter die Boote tauchen… es waren alle mutig. Für alle auch für die Lehrkraft war es ein gelungener Auftakt in die Segelsaison bei dem der Ernstfall einer Kenterung geübt werden konnte, was alle gut fanden, da sie nun wissen, was zu tun ist, wenn es mal passieren sollte. Einen Dank an den Förderverein der Schule der dieses Event ermöglicht hat.